Wirtschaftskammer startet Cyber-Security-Hotline

Verbrecherische Attacken auf Unternehmen über das Internet nehmen stark zu.
Verbrecherische Attacken auf Unternehmen über das Internet nehmen stark zu. - © Bilderbox
Verbrecherische Attacken auf Unternehmen über das Internet nehmen stark zu. Die Golgen von Cyberkriminalität und Betriebsspionage kosten die Wirtschaft in Österreich bereits 1,6 Milliarden Euro pro Jahr. Die Wirtschaftskammer richtet daher eine Cyber-Security-Hotline ein.

Unter der Nummer 0800 888 133 erhalten Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg ab sofort eine kostenlose Erst-Hilfe bei Cyberattacken aller Art.

Die Anzeigen im Bereich Cyber-Kriminalität in Vorarlberg sind von 452 (2015) auf 652 Fälle (2016) gestiegen. Die tatsächliche Zahl von Cybercrime-Attacken ist aber wesentlich höher. Inklusive Dunkelziffer spricht man in Österreich von 25.000 Angriffen am Tag. Und der daraus resultierende Schaden stetig nimmt zu: 1,6 Milliarden Euro kosten Österreichs Wirtschaft alljährlich die Folgen aus Cyberkriminalität und Betriebsspionage.

cybercrime

Unter der Nummer 0800 888 133 stehen den Mitgliedern der Wirtschaftskammer von nun an IT-Experten kostenlos mit Rat und Tat zur Seite. Getragen und finanziert wird dieses Pilotprojekt gemeinsam von den Wirtschaftskammern Vorarlberg, Steiermark, Burgenland, Kärnten, Oberösterreich sowie Tirol und der Wirtschaftskammer Österreich.

So funktioniert die Hotline

Die Cyber-Security-Hotline unterstützt in allen kritischen Fällen von Sicherheitsvorfällen mit Bezug auf IKT-Infrastruktur (PC, Server, Handy etc.), beispielsweise bei Virenbefall, Verschlüsselungstrojanern oder digitaler Erpressung, zum Beispiel bei Zahlung mit Bitcoins – also bei allen Fällen, die unter dem Begriff Cyber-Kriminalität zusammengefasst werden.

Diese „Erstversorgung“ ist rund um die Uhr, sieben Tage die Woche erreichbar. Für Hilfe darüber hinaus sorgt ein ebenfalls neu eingerichteter Bereitschaftsdienst von IT-Security-Experten (Montag bis Freitag: 8 bis 18 Uhr).

„Drei hochspezialisierte IT-Unternehmen stehen in Vorarlberg zur Verfügung, die allesamt Mitglied der UBIT-Experts Group IT-Security sind. Auch hier ist das vom Callcenter zugewiesene Erstgespräch kostenlos, erst ein weiterer Einsatz muss dann vom Kunden an die Firma bezahlt werden“, erklärt UBIT-Obmann Christian Bickel.

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