Wildtierhilfe Vorarlberg: “Säugetiere besonders heikel in der Aufzucht”

Von Rebekka Madlener (VOL.AT)
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Seit 2015 setzt sich die Wildtierhilfe Vorarlberg für verletzte und verwaiste Wildtiere ein. Die Hochsaison sind dabei die Sommermonate. Hier ist dann das ganze Können des Vereins gefragt, denn Säugetiere sind besonders schwierig in der Aufzucht und Pflege. 

Das Jahr startet für die Wildtierhilfe Vorarlberg im Februar und März, das ist die Zeit in der die ersten Feldhasen zur Welt gebracht werden. Dann folgen die Vögel und Igel. Im Sommer sind vor allem die Rehe gefährdet. Bei einem Rehkitz gibt es jedoch einige Dinge, die Sie beachten sollten.

Säugetiere schwierig in der Pflege

Wildtierhilfe Vorarlberg Wildtierhilfe Vorarlberg ©

“Rehkitze sind eine Sache für sich. Sie sind besonders heikel”, erklärt Katharina Löschnig im VOL.AT-Gespräch. Da Rehe einen besonders guten Geruchssinn haben, sollten Sie sich einem Kitz auf keinen Fall nähern. Bei den Rehen gilt dasselbe wie bei den Feldhasen. Die Mutter legt das Kitz an einem sicheren Ort ab. Erst nach der Nahrungssuche, welche mehrere Stunden dauern kann, holt das Muttertier das Rehkitz wieder ab. “Anders ist es natürlich, wenn Sie auf ein verletztes Reh treffen. Dann sollten Sie so schnell wie möglich helfen”.

Enge Zusammenarbeit mit Jägern

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Wird ein vermähtes Rehkitz gefunden, setzt die Wildtierhilfe Vorarlberg alles daran, dass das Tier gesund gepflegt wird. In solch einem Fall arbeitet der Verein eng mit den Jägern in Vorarlberg zusammen. “Wir arbeiten dann eng mit den Jägern zusammen. Wir haben in Vorarlberg viele tolle junge Jäger. Sie sind vor allem für den fachlichen Teil für uns da”, so Löschnig.

Sie wollen die Wildtierhilfe Vorarlberg unterstützen? Dann finden Sie alle wichtigen Informationen auf der Homepage der Wildtierhilfe Vorarlberg oder auf ihrer Facebookseite.

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