Wiener Künstler Franz West verstorben

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Franz West, hier im Juni 2011, während der Eröffnung "28. ImPulsTanz" Wien. Franz West, hier im Juni 2011, während der Eröffnung "28. ImPulsTanz" Wien. - © APA
Der bekannte Künstler Franz West ist in der Nacht auf Donnerstag im Alter von 65 Jahre im Wiener AKH verstorben.

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Das meldet die Kleine Zeitung online. Der Tod wurde gegenüber der Zeitung von seinem Schwager bestätigt. West hatte seit Jahren an infektiöser Gelbsucht gelitten.

West war einer der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler des Landes und als Maler und Bildhauer in der internationalen Kunstwelt sehr gefragt. Im Vorjahr wurde er bei der Biennale Venedig mit dem Goldenen Löwen für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Am 16. Februar hatte er seinen 65. Geburtstag gefeiert.

Markante "Möbel"-Objekte: Stil von Franz West

Wests Arbeiten im Spannungsfeld zwischen Kunst, Möbel und Skulptur gehören zu den teuersten, mit denen österreichische Künstler auf dem internationalen Kunstmarkt vertreten sind. Ungeachtet aller internationalen Erfolge blieb der Schüler von Bruno Gironcoli seiner Heimatstadt Wien stets eng verbunden. Seine Auslotung der physischen, psychischen, kultischen und nicht zuletzt auch profanen Gebrauchsdimensionen der Skulptur an sich trieb West mit seinen "Möbel"-Objekten voran, die an Orten wie dem Kunsthistorischen Museum, in Venedig und nicht zuletzt bei der documenta 9 zur Benützung und Betrachtung einluden.

Im Herbst 2010 war West sowohl eine Personale beim "steirischen herbst", im Kölner Ludwig Museum als auch eine Einzelausstellung von Großskulpturen in Rom gewidmet.

Wiener mumok zeigt 2013 Retrospektive

Noch gemeinsam mit dem in der Nacht auf heute verstorbenen Künstler Franz West hat das Wiener mumok die Erarbeitung einer Retrospektive für das kommende Frühjahr begonnen, wie eine Sprecherin des Museums der APA mitteilte. Eröffnet werden soll die simpel "Franz West" betitelte Ausstellung am 22. Februar 2013.

"Im Zentrum sollen jene Werken stehen, in denen West mehrere und oft sehr unterschiedliche Einzelstücke zu einer Arbeit vereint", heißt es im Vorschau-Text auf der Webseite des Museums. Die Retrospektive wird bis 26. Mai 2013 zu sehen sein. Weitere Informationen hier.

(APA)

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