Wiener Austria unter Druck: Kayode fehlt weiter bei Rückspiel gegen AEL Limassol

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Die Wiener Austria steht im Match gegen AEL Limassol ordentlich unter Druck.
Die Wiener Austria steht im Match gegen AEL Limassol ordentlich unter Druck. - © APA (Sujet)
Schon zu Beginn der neuen Saison steht die Wiener Austria unter Erfolgsdruck. Nach den ersten beiden Niederlagen gehen die Veilchen nicht unbedingt voller Zuversicht ins Europa-League-Rückspiel gegen AEL Limassol. Die Violetten treten am Mittwoch mit einem 0:0 im Gepäck auf Zypern an. Larry Kayode wird weiter fehlen – offiziell wegen Trainingsrückstandes.

Der Aufstieg ins Play-off um den Einzug in die lukrative Gruppenphase wäre bereits mit einem 1:1 sichergestellt. Zumindest einen Treffer zu erzielen ist auch das Ziel der Austria. In den bisherigen vier Pflichtspielen der Saison gelang dies aus dem Spiel heraus jedoch nicht. Trainer Thorsten Fink will auf Zypern nun “die Kurve kriegen”. Am Sonntag steht im Derby gegen Rapid immerhin die nächste wichtige Aufgabe in der Liga an.

Austria-Trainer Fink: “Keine schlechte Ausgangsposition”

“Ich glaube mit dem zu Null haben wir keine schlechte Ausgangsposition, wenn auch keine überragende”, meinte Fink vor dem Abflug Richtung Zypern. Nicht die Austria sei nun allein zur Initiative gezwungen. “Jetzt muss auch Limassol erst einmal das Spiel machen.” Fraglich bleibt, ob der Vierte der abgelaufenen zyprischen Meisterschaft das auch will.

In Wien setzte Limassol auf Defensive, hätte bei Fehlern der Violetten in der ersten Halbzeit aber ein Tor schießen können. Der portugiesisch AEL-Trainer Bruno Baltazar kündigte danach an, dass es für die Austria im Rückspiel “sicher schwieriger” werde. Gespielt wird im knapp 10.000 Zuschauer fassenden Stadion Antonis Papadopoulos von Larnaka im Südosten der Mittelmeerinsel.

Die Austria blieb im Hinspiel vor dem gegnerischen Gehäuse wirkungslos – wie zu oft in der noch jungen Saison. In den Punkten Tempo und Zielstrebigkeit ließ das Spiel der Favoritner bisher zu wünschen übrig. Beim 2:3 gegen Sturm trafen sie per Eigentor und aus einem Elfmeter. Fink setzt auf den Steigerungseffekt. “Haben wir Vertrauen in die Mannschaft. Sie kann besser Fußball spielen, als sie es in der Meisterschaft zuletzt gezeigt hat”, erklärte der Deutsche. Spielmacher Raphael Holzhauser betonte: “Wir wissen, dass wir besser spielen müssen als zuletzt.”

Bedingungen für das Spiel der Wiener Austria gegen AEL Limassol

Nicht zu groß machen wollte der 2015 für wenige Monate auf Zypern als Coach tätige Fink die äußeren Bedingungen. Zu Spielbeginn um 19.00 Uhr Ortszeit werden Temperaturen von um die 30 Grad erwartet. Angenehmer ist es dieser Tage aber auch in Österreich nur bedingt. Natürlich müsse man aber ein wenig die Kräfte einteilen, meinte Fink. “Es können ja auch 120 Minuten werden.”

Größere Beachtung findet durch die Torflaute der Austria freilich die Causa Kayode. Der abwanderungswillige Torschützenkönig saß Mittwoch nicht im Flieger, fehlte erneut im Matchkader. “Es bleibt alles beim Alten”, sagte Fink knapp dazu. Der verspätet in die Vorbereitung eingestiegene Kayode sei mental und körperlich noch nicht bereit. Sportdirektor Franz Wohlfahrt sprach von einem “Trainerentscheid”.

Offenes Geheimnis ist, dass sich die Austria in Verhandlungen mit Interessenten für Kayode aus dem Ausland befindet. “Es ist ein laufender Prozess”, meinte Wohlfahrt. Ein finanziell für den Verein akzeptables Angebot für den vertraglich bis 2019 gebundenen Stürmer ist bis dato aber noch nicht eingelangt. Die Austria verlangt laut Medienberichten zumindest drei Millionen Euro für den Nigerianer.

(APA/Red)

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