Wie wird der Winter 2013/2014?

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Sonne und Nebel am Donnerstag. Sonne und Nebel am Donnerstag. - © VOL.AT/Philipp Steurer
Schwarzach - Noch vor wenigen Jahrzehnten war es ein Erfolg, die kommenden zwei Tage verlässlich zu prognostizieren. Heute versuchen manche Meteorologen den groben Wetterverlauf ganzer Jahreszeiten vorherzusagen. Was ist von solchen Langfristprognosen zu halten?

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Der Sommer ist endgültig vorbei, hier und dort gab es bereits den ersten Frost und immer öfters hört man die Frage, wie denn wohl der bevorstehende Winter ausfallen wird. Ein deutscher Meteorologe glaubt die Antwort darauf zu kennen: Ein Jahrhundertwinter mit Eiseskälte stehe uns bevor, erst im April soll es wieder warm werden. Wie zuverlässig sind solche Langfristprognosen?

Wetter- und Langzeitprognosen

Noch in den 70er-Jahren war es den Meteorologen nur möglich, das Wetter der nächsten zwei Tage mit hoher Verlässlichkeit zu prognostizieren. Dank hochleistungsfähiger Rechner, welche Millionen von Daten in nummerischen Modellen verarbeiten, können heute zuverlässliche Vorhersagen für die nächsten vier bis fünf Tage erstellt werden. Darüber hinaus nimmt die Prognosegüte deutlich ab.

Bei Langfristprognosen geht man davon aus, dass Luftdruckanomalien über dem Nordatlantik einen Einfluss auf das europäische Wetter der kommenden Monate haben. Andere Methoden berufen sich auf vergangene Großwetterlagen, die der aktuellen ähneln. Im weiteren Verlauf geht man davon aus, dass sich eine ähnliche weitere Wetterentwicklung einstellt wie in der Vergangenheit.

Nur ein grober Trend, wenn überhaupt...

Viele Meteorologen versuchen sich immer wieder an einer Langfristprognose, meist aus eigenem Interesse und aus Freude am Wetter. Doch jeder Meteorologe weiß auch, dass solche Prognosen immer mit großer Vorsicht zu genießen sind, denn man sollte sie stets nur als sehr groben Trend ansehen. Die Abweichungen sind sehr groß und meist verbrennt man sich die Finger an einer Langzeitprognose. Der deutsche Meteorologe dürfte in einem Punkt seiner Vorhersage jedenfalls mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit richtig liegen: Im April wird es wieder wärmer.

Das Wetter am Wochenende

Mit großer Wahrscheinlichkeit vorauszusagen ist zumindest das Wetter für die nächsten Tage: Präsentiert sich der Donnerstag noch mit Nebel, aber viel Sonne in den höheren Lagen, so wird der Freitag meist stark bewölkt. Vor allem um die Mittagszeit kann es auch etwas regnen. Die Chancen auf Sonne stehen vor allem zum späteren Nachmittag gut, die Höchstwerte liegen bei 15 bis 20 Grad.

Das Wochenende zeigt nur wenig Altweibersommer: Am Samstag ist es vermutlich von der Früh an stark bis dicht bewölkt, zeitweise regnet es. Auch der Sonntag startet trüb und mit Regen, nachmittags gibt's allerdings Tendenz zur Besserung. Die Höchsttemperaturen liegen um die 15 Grad.

(Ubimet, VOL.AT)

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