Wetter: Wechselhaft und etwas kühler

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Eine Jacke ist am Wochenende Pflicht. Eine Jacke ist am Wochenende Pflicht. - © VOL.AT/Hofmeister
Schwarzach - Laut ZAMG wird das Wetter am Wochenende eher unbeständig. Sonne, Wolken und Regenschauer sind vorhergesagt.

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Aussichten für Samstag: Wahrscheinlich geht es schon stark bewölkt durch den Samstag. Längere sonnige Phasen sind vormittags vor allem Richtung Bodensee und Kleinwalsertal noch zu erwarten. Bis um Mittag ist es überall trocken. Von Südwesten her werden die Wolken dichter und nachmittags ist dem einen oder anderen Regenschauer zu rechnen. Abends und in der Nacht zum Sonntag gibt es vor allem im Süden Vorarlbergs weitere Regenschauer. Tiefstwerte in Vorarlberg am Samstag: 4 bis 9 Grad. Höchstwerte in Vorarlberg am Samstag: 14 bis 18 Grad.

Aussichten für Sonntag: Am Sonntag meist stark bewölkt. Im Süden zeitweise leichter Regen. Vom Bodensee bis ins Kleinwalsertal bleibt es die meiste Zeit trocken. Tiefstwerte in Vorarlberg am Sonntag: 5 bis 10 Grad. Höchstwerte in Vorarlberg am Sonntag: 13 bis 17 Grad.

Mittelfristvorschau für Vorarlberg: Zu Wochenbeginn geht es eher wechselhaft weiter. Am Montag zeitweise sonnig, einige Regenschauer sind nicht ausgeschlossen. Der Dienstag sieht aus heutiger Sicht recht sonnig und trocken aus. Für den Mittwoch sind bereits wieder wechselhafte Verhältnisse mit Regenschauern zu erkennen. Die Prognose ist aber noch recht unsicher.

September trotz Hitze und Schnee Durchschnitt

Der September ist in Österreich bisher im meteorologischen Durchschnittsbereich geblieben. Dennoch hat es laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) auch einmal innerhalb von 48 Stunden sommerliche Hitze sowie winterliche Phänomene gegeben. So hatte es am 11. September in Zwerndorf über 32 Grad, während es am 13. September zehn Zentimeter Neuschnee am Hahnenkamm gab. "Die Temperatur lag in vielen Regionen Österreichs ziemlich genau im Bereich der vieljährigen Mittelwerte", so ZAMG-Meteorologe Alexander Orlik.

Deutlich wärmer als normal war es demnach nur im Osten Niederösterreichs, im Nordburgenland und in der südlichen Steiermark. Die Niederschlagsbilanz fällt großteils normal bis leicht überdurchschnittlich aus. Hier treten Osttirol und Kärnten mit 50 bis 100 Prozent mehr Niederschlag aus dem vieljährigen Mittel hervor.

Rund 30 Prozent mehr Niederschlag in Vorarlberg

Ein Plus von rund 30 Prozent mehr Niederschlag als im Mittel weisen Vorarlberg, Nordtirol, das südliche Salzburg und die Steiermark auf. Zu trocken waren in diesem September das Weinviertel und das Nordburgenland mit zehn bis 25 Prozent weniger Niederschlag. In Oberösterreich, im westlichen Niederösterreich und in Wien waren die Regenmengen ausgeglichen bis etwa um ein Drittel über dem Normalwert.

Die Sonne hat sich in Österreich um rund zehn Prozent länger gezeigt als im vieljährigen Mittel. Am Schöckl in der Steiermark war es sogar um 40 Prozent länger sonnig als in einem durchschnittlichen September. In Friesach in Kärnten und Mönichkirchen (NÖ) gab es immerhin um 25 Prozent mehr Sonnenschein.

Die höchste absolute Septembermitteltemperatur wurde mit 18,2 Grad in der Wiener Innenstadt registriert. Das tiefste Monatsmittel (abseits der Bergstationen) verzeichnete die ZAMG mit 7,2 Grad in Obergurgel in Tirol auf 1.942 m Seehöhe. Ungewöhnlich warm wurde es noch im letzten Drittel des Monats. Am 26. September erreichte die Lufttemperatur in Gumpoldskirchen (NÖ) 28,2 Grad. Solche Temperaturen traten hier zuletzt im letzten Septemberdrittel im Jahr 2003 auf.

Heißester Tag am 11. September

Der heißeste Tag in diesem Monat war aber der 11. September. An insgesamt 157 der 266 Wetterstationen der ZAMG wurde an diesem Tag der Monatshöchstwert erzielt. In Zwerndorf (NÖ) erreichte die Lufttemperatur am 11. September den absoluten Monatshöchstwert von 32,3 Grad. Abseits der Bergstationen war es am 21. September mit minus 2,6 Grad in Mariapfarr in Salzburg am kältesten.

Der Winter klopfte in diesem September auch schon an. Mit einem Kaltlufteinbruch vom 12. auf den 13. September bildete sich in Bad Gastein in Salzburg auf 1.100 Meter Seehöhe eine drei Zentimeter hohe Schneedecke. Auf der Villacher Alpe summierte sich am 13. September eine Neuschneedecke von acht Zentimeter, auf der Salzburger Rudolfshütte 43 Zentimeter, am Hahnenkamm zehn Zentimeter. In Bad Gastein bildete sich zuletzt im September 2002 eine Schneedecke.

(VOL.AT; APA)

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