Akt.:

Westerwelle beschwert sich über russisches Homosexuellen-Gesetz

Nicht nur persönlich tief enttäuscht zeigt sich Westerwelle über Russlands hinterfragenswürdige Pläne gegen Homosexuelle. Nicht nur persönlich tief enttäuscht zeigt sich Westerwelle über Russlands hinterfragenswürdige Pläne gegen Homosexuelle. - © EPA
Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle hat sich nach einem Bericht von “Spiegel Online” bei Russlands Botschafter Wladimir Grinin über das umstrittene russische Gesetzesvorhaben gegen Homosexuelle beschwert.

 (4 Kommentare)

Demnach wies der deutsche Politiker darauf hin, dass der Gesetzesentwurf aus deutscher Sicht gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstoße.

Persönlich “schwer enttäuscht”

Ein solches Gesetz werde die europäisch-russischen Beziehungen erschweren und auch Russlands Ansehen in Europa beschädigen. Zudem sei er auch “persönlich enttäuscht”.

Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte nur, dass der Botschafter am Montag bei Westerwelle war. Zum Inhalt des Gesprächs wollte ein Ministeriumssprecher keinerlei Angaben machen.

Russland macht gegen Schwule mobil

Der Gesetzesentwurf für ein Verbot von “Homosexuellen-Propaganda” wurde von der russischen Staatsduma bereits in erster Lesung gebilligt. Er sieht für öffentliche Äußerungen über Homosexualität Geldstrafen bis zu umgerechnet 12.500 Euro vor. Zuvor hatten bereits mehrere Großstädte, darunter die Touristenmetropole St. Petersburg, “Homosexuellen-Propaganda” unter Androhung von Geldbußen gesetzlich verboten. (APA/dpa)

Werbung
Korrektur melden



Kommentare 4

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

 
noch 1000 Zeichen
 

HTML-Version von diesem Artikel
Verkehr in Vorarlberg

Mehr auf vol.at
Israels Armee tötete sechs Palästinenser in Gaza
Nach dem Tod eines Vierjährigen durch einen palästinensischen Granatenangriff hat die israelische Luftwaffe am Samstag [...] mehr »
Bundespräsident Fischer verteidigt Militärführung
Bundespräsident Heinz Fischer hat sich am Samstag in die Bundesheer-Debatte eingeschaltet und die Militärführung in [...] mehr »
Kanzlerin Merkel stärkt Ukraine den Rücken
Bei ihrem Besuch in Kiew hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel der ukrainischen Regierung im Konflikt mit den [...] mehr »
Regierung im Irak fürchtet Eskalation
Nach einem Angriff auf eine Moschee mit rund 70 Toten und offenkundigen Racheakten gegen Schiiten mit 17 Toten hat sich [...] mehr »
Rund 300 IS-Kämpfer bei Luftangriffen getötet
Bei heftigen Gefechten um einen Militärflughafen im Osten Syriens sind in den vergangenen drei Tagen mehr als 300 [...] mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung
Jetzt meistgelesen auf VOL.AT
Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmelden

Facebook-Benutzer?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Anmelden - oder ohne Registrierung diskutieren

Als VOL.AT User anmelden:




Passwort vergessen?

Unregistrierter User:

Bei unregistrierten Benutzern wird der Kommentar erst nach einer Prüfung freigeschaltet. Beleidigende, rassistische, ausfällige oder nicht themenbezogene Kommentare werden nicht veröffentlicht. Kommentare von eingeloggten Usern werden sofort veröffentlicht.

Neu registrieren



Bitte Javascript aktivieren!