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Wenn ein Land süchtig macht

Wenn ein Land süchtig macht
Trenddestination Thailand - wer einmal da war, kommt immer wieder . . .

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Zwei Wochen durchgeplante Pauschalreise? Dafür ist Thailand viel zu schade! Individuell und abwechslungsreich muss der Urlaub hier sein, denn die Möglichkeiten sind grenzenlos.

Bangkok ist etwa eine faszinierende Metropole. Unglaublich ruhig, unglaublich schön wirkt sie von hier oben, die Hauptstadt Thailands. 72 Stockwerke unter uns herrscht auch jetzt spät abends noch dichtes Gedränge auf den Straßen. Davon bekommen wir in diesem Moment aber absolut gar nichts mit.

Romantik auf dem Dach

Mit einem Glas Kir Royal in der Hand sitzen wir im Roof Top Restaurant „Vertigo”, und hier gibt es noch Platz und Zeit für Romantik - in dieser pulsierenden Metropole Bangkok.

Noch keine 48 Stunden sind wir nun in der Stadt, und doch haben wir schon jetzt erkannt, wie viele unterschiedliche Gesichter sie hat. Luxushotels und einfachste Holzbaracken ziehen an uns vorbei, wenn wir mit dem Boot den Chao Praya entlangtuckern. Prächtige Tempelanlagen und goldene Buddhas gewähren uns einen ersten Einblick in den Buddhismus. Modernste Shoppingcenter und unzählige Straßenhändler verführen uns zur Schnäppchenjagd. Toprestaurants genauso wie einfache Garküchen am Straßenrand bringen uns die kulinarische Vielfalt des Landes näher. Und begleitet wird all das von dem Dauerlächeln der Thais, das sie nicht nur für die Touristen aufsetzen.

Nach einem kurzen Inlandsflug nach Chiang Rai befinden wir uns im äußersten Norden Thailands, dem sogenannten „Goldenen Dreieck”. Hier her-oben, an der Grenze zu Laos und Burma, ist vom ehemaligen Drogenhandel zum Glück nichts mehr übrig.

Elefanten-Erlebnisse im Norden

Stattdessen sind intensive Naturerlebnisse angesagt - wie zum Beispiel im Elefantencamp des Anantara Golden Triangle. Die sanften Dickhäuter sind seit Jahren gefährdet, von ursprünglich 100.000 Tieren hat sich die Zahl seit Beginn des 20. Jahrhunderts auf schätzungsweise 4000 reduziert.

Das Anantara Camp ist das Zuhause zahlreicher Elefanten geworden, das Hotelgästen genauso wie anderen Reisenden offensteht. Mehrtägiges Elefantentrekking, das Erlernen von einfachen Kommandos oder ein Elefantenbad im Fluss - die Auswahl an hautnahen Erlebnissen ist groß. Wir entscheiden uns für einen Ritt durch den Dschungel auf dem Rücken unserer 32-jährigen Elefantendame Puki. Wenn sie im Vorbeigehen mühelos riesige Farne und Gräser mit ihrem Rüssel abgrast oder uns an der Wasserstelle nass spritzt, hat sie ganz offensichtlich genauso viel Spaß dabei wie wir.

Vom Elefantenrücken steigen wir am nächsten Tag um auf das Mountainbike, mit dem wir alte Tempelanlagen und kleine, ursprüngliche Dörfer erkunden. Und bei einer Bootsfahrt auf dem Mekong-River im Grenzgebiet zwischen Thailand, Laos und Burma erleben wir drei Kulturen, drei Länder und unberührte Natur abseits jedes Massentourismus. Der letzte Zwischenstopp im Landesinneren heißt Chiang Mai, wo sich das alte Stadtzentrum immer sonntags in einen riesigen Night Market verwandelt.

Traumstrände in Phuket

Nach einem weiteren Inlandsflug erreichen wir unser nächstes Ziel - die endlosen Sandstrände von Phuket. Und hier haben wir richtig viel vor: lange schlafen, gut essen, relaxen am Strand, relaxen am Pool, relaxen bei zahleichen Thai-Massagen. Kurz gesagt, jetzt ist Entspannen angesagt. Platz genug dafür ist am etwa zehn Kilometer langen Traumstrand von Mai Khao, wo sich die Luxushotels aneinanderreihen. Besonders exklusiv und versteckt gelegen in der Tropenlandschaft ist das Anantara Phuket mit seinen rund 80 Pool-Villen und einer atemberaubenden Designer-Poollandschaft. Wer abends tatsächlich aus seiner Villa raus möchte, genießt seinen Cocktail in der hoteleigenen Baumhaus-Bar oder stürzt sich ins berüchtigte Nachtleben von Phuket.

Berüchtigtes Nachtleben

Strip-Clubs, Transvestitenshows und alle anderen Klischees über den thailändischen Sextourismus werden hier noch immer erfüllt. Doch wenn man als unbeteiligter Zuschauer kommt, so wie die Tausenden Pauschaltouristen inklusive Großmutter und Kleinkind, kann man das skurrile Treiben aus der notwendigen Distanz betrachten - und sich dabei bestens unterhalten lassen.

 

REISEINOFS

Visum: Visafreier Aufenthalt bis zu 30 Tagen: Einreise per Luftweg, visafreier Aufenthalt bis zu 15 Tagen: Einreise per Landweg, Aufenthalt über 30 Tage: Visapflicht. Österreicher, die einen längeren Aufenthalt planen, müssen vor Einreise bei der thailändischen Botschaft in Wien bzw. bei einem thailändischen Honorarkonsulat ein Touristenvisum beantragen. Diese werden mit einer maximalen Gültigkeit von 60 Tagen erteilt.

Infos: Botschaft des Königreiches Thailand, Cottagegasse 48, 1180 Wien, Tel. 01 478 33 35, E-Mail: embassy@thaivienna.at.

Sprache: Nur gebildete Personen und im Fremdenverkehr tätige Thais sprechen Englisch.

Impfungen: Es werden zu den normalen Grundimpfungen teilweise Malaria-Prophylaxe und Typhus – Schutzimpfung empfohlen.

Weitere Infos: im Internet unter www.tourismusthailand.at.

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