Weniger Patienten in Spitalsambulanzen

Von VN/Marlies Mohr
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Erstmals seit zehn Jahren nahm die Frequenz in den Spitalsambulanzen ab. Erstmals seit zehn Jahren nahm die Frequenz in den Spitalsambulanzen ab. - © VOL.AT/Hartinger
Erstmals seit zehn Jahren weisen die Ambulanzzahlen aller Spitäler im Land einen Rückgang aus. Obwohl es noch nicht die große Masse ist, so spricht der Direktor der Krankenhausbetriebsgesellschaft (KHBG), Dr. Gerald Fleisch doch von einer „Dämpfung“.

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Wurden 2011 noch rund 380.000 Ambulanzfrequenzen gezählt, waren es 2012 „nur“ noch etwa 368.000. Auch im Krankenhaus Dornbirn gab es einen Rückgang von 3 Prozent, nachdem die Steigerung in den vergangenen Jahren gesamt über 40 Prozent ausmachte.

Ärztemangel nimmt trotzdem zu

Für eine nachhaltige Entlastung der Spitalsärzte vom Ambulanzdienst wird das jedoch nicht reichen. „Wenn keine weiteren Maßnahmen kommen, brauchen wir mehr Ärzte“, sagt der Dornbirner Chefarzt, Primar Dr. Guntram Winder, klipp und klar. In Bregenz wurden mit einer Ambulanten Erstversorgungseinheit gute Erfahrungen gemacht.

In Dornbirn werden nach dem Scheitern einer vorgelagerten Triageordination die internen Abläufe im Ambulanzbereich, vor allem, was die Zuteilung der Patienten angeht, verbessert.

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