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Weniger Firmenpleiten – Privatkonkurse steigen an

Feldkirch - Die Insolvenzstatistik des KSV1870 zeigt für die ersten drei Quartale des Jahres 2017 einen Rückgang bei den Unternehmensinsolvenzen in Vorarlberg. Nach Abschluss der Privatinsolvenznovelle im Juni, steigt die Anzahl der Privatkonkurse wieder merklich an.

In den ersten drei Quartalen 2017 sind 91 Vorarlberger Unternehmen von einer Insolvenz betroffen und somit um neun Prozent weniger wie im Vorjahr. Von diesen 91 Insolvenzen konnten 48 Verfahren mangels Vermögen nicht einmal eröffnet werden. Bei den Verbindlichkeiten verzeichnen wir in Vorarlberg einen Rückgang von 40 Prozent auf rund 32 Millionen Euro. Der Trend, dass von einer Pleite hauptsächlich kleine Dienstleistungsunternehmen und kleine Gewerbebetriebe betroffen sind, setzt sich auch in den ersten drei Quartalen 2017 fort. Ersichtlich wird dieser Trend am deutlichsten beim Rückgang der Passiva. Bei den Branchen führen wiederum das Gastgewerbe und die unternehmensbezogenen Dienstleistungen die Liste der Pleiten an. Verantwortlich für den starken Anstieg von rund 152 Prozent bei den von einer Insolvenz betroffenen Dienstnehmern ist die Pleite von Schuh & Schuh PKTS GmbH mit 244 Dienstnehmern.

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Privatkonkurse steigen wieder an

Mit 217 eröffneten Verfahren liegen die ersten drei Quartale um 26 Prozent unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Grund für diesen Rückgang ist die im Juni von der Bundesregierung beschlossene Privatkonkursnovelle, die mit 1. November 2017 in Kraft tritt und wesentliche Erleichterungen für die Schuldner bringen wird. Die Zahlen sind nach bekannt werden der geplanten Änderungen im Frühjahr sogar um bis zu 49 Prozent eingebrochen. Seit Juni steigen die Privatkonkurse aber wieder merklich an. Die Schulden belaufen sich auf insgesamt 26 Millionen Euro oder durchgerechnet auf rund 119.800 Euro pro Schuldner.

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