Die Rettungskräfte setzen ihre Suchaktion fort. - © VOL.at: Sascha Schmidt
Die zweitägige intensive Suche mit sechs Polizeispürhunden, mit Taucher der Wasserrettung und mit Unterstützung des Polizeihubschraubers nach den zwei vermissten Sportfischern ergab keine neuen Hinweise.
Insgesamt waren 3 Tauchtrupps der Österreichischen Wasserrettung im Einsatz. Sie tauchten in einer Tauchtiefe zwischen drei und 40 Metern und suchten mehrere Punkte kreisförmig ab. Die Polizeispürhunde waren am Donnerstag neun Stunden und am Freitag sieben Stunden mit den Hochwasserbooten der ÖWR auf der Wasseroberfläche und an Land im Uferbereich eingesetzt.
Am Freitag suchte der Polizeihubschrauber das Gebiet Wetterwinkel in Gaißau systematisch ab. Auch die neuerliche Suche aus der Luft blieb ergebnislos.
Im Zuge der insgesamt sechstägigen großangelegten und systematischen Suchaktion im Ostteil des Bodensees, speziell in der Gaißauer Bucht, wurden die Fischergondel und das GPS-Gerät mit der Fahrtaufzeichnung gefunden. Diese beiden Gegenstände lassen den Schluss zu, dass die zwei vermissten Sportfischer bei der Rückfahrt in den Höchster Hafen mit dem Boot kenterten und ein Unglück Ursache des tragischen Ereignisses sein dürfte.
Die Einsatzleitung hat am Freitagabend entschieden, die Suche nach den vermissten Personen auf den täglichen Seepolizeistreifendienst und auf die routinemäßigen Überwachungspatrouillen der Wasserrettung zurückzuführen. Sollten sich neue Erkenntnisse oder Hinweise auf die zwei verunglückten Personen ergeben, wird die Einsatzleitung unverzüglich die notwendigen Maßnahmen einleiten.