Vorderland investiert in Trinkwasserversorgung

Von Gemeindereporter Christof Egle
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Erich Fritsch, Fritz Maierhofer, Daniel Gross, Roman Kopf, Dietmar Summer, Werner Müller.
Erich Fritsch, Fritz Maierhofer, Daniel Gross, Roman Kopf, Dietmar Summer, Werner Müller. - © ceg
Der Hochbehälter 2 in Klaus wurde von Grund auf saniert und architektonisch in die Landschaft eingepasst.

Klaus/Weiler, Röthis, Koblach. (ceg) Die Versorgung mit Trinkwasser ist eines der absoluten Grundbedürfnisse der Bevölkerung. Um eine dauerhaft hohe Qualität und eine konstante Versorgung mit Wasser zu gewährleisten sind laufende Investitionen nötig. So wurde vom Wasserverband Gruppenwasserversorgung Vorderland der Hochbehälter 2 in Klaus, welcher ursprünglich aus dem Jahr 1956 stammt, generalsaniert. Der Verband ist ein Zusammenschluss der vier Gemeinden Klaus, Weiler, Röthis und Koblach.

Der Behälter ist einer von vier Hochbehältern in der Region, zusammen speichern sie ein Gesamtvolumen von 2250 m³ Trinkwasser, der Speicher in Klaus 300 m³. Über 21 Kilometer Hauptleitungsnetz mit drei Pumpwerken wird damit die Versorgung mit Trinkwasser in der Region sichergestellt.

Im Zuge der Sanierung, die vom Ziviltechnikbüro Adler und Partner rund um Geschäftsführer Erich Fritsch aus Klaus geplant und umgesetzt wurde, wurden rund 550.000 Euro investiert. Für den Bau zeichnete sich die Firma Wilhelm und Mayer als Generalunternehmer verantwortlich.

Ein Ziel bei der Sanierung war auch, den alten Hochbehälter, der vorwiegend aus Stahlbeton bestand, optisch an die Landschaft anzupassen. Dazu lieferte das Architekturbüro Marte und Marte aus Feldkirch einen passenden Entwurf. Die kreisförmige Grundstruktur des Behälters wurde beibehalten, aber mit einer Fassade aus sogenanntem Cortenstahl umfasst. Dieser immer öfter verwendete Baustahl korrodiert nur oberflächlich und bietet nicht nur eine sanfte naturnahe Optik, sondern ist auch absolut wetterfest. Installiert wurde die Fassade von der Schlosserei Moosbrugger aus Au.

In einer Besichtigung der fertig gestellten Anlage erläuterte Projektleiter Daniel Gross von Adler und Partner die neue Anlage den Mitgliedern des Wasserverbands. Neben der Grundwasserversorgung erklärte Gross, dass durch die technische Sanierung nun auch die Löschwasserversorgung bei Großbränden im Tal weiter verbessert wurde. Beim Eintreten von Großereignissen kann Löschwasser aus Hochzonen wie Fraxern oder Orsanka in die betroffenen Niedrigzonen umgeleitet werden. Eine Maßnahme, die vor allem durch die Ansiedlung großer Firmen im Gewerbegebiet Klaus und Weiler nötig wurde. Der Wasserverbandsobmann und Koblacher Bürgermeister Fritz Maierhofer zeigte sich wie seine Bürgermeisterkollegen aus Klaus, Weiler und Röthis, Werner Müller, Dietmar Summer und Roman Kopf vom sanierten Hochbehälter sehr angetan. Auch von der optischen Umsetzung waren die Mitglieder des Wasserverbands beeindruckt.

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