Motorradfans stürmten Weiler

Von Gemeindereporter Christof Egle
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Susi und Martin beim Treffen des MSC Weiler
Susi und Martin beim Treffen des MSC Weiler - © ceg
Rund 1000 Besucher beim Treffen von alten Motorrädern des MSC Weiler.

Weiler. (ceg) Werbung muss der MSC Weiler für sein alljährliches Treffen von Oldtimer Motorrädern wahrlich nicht mehr machen. Im Gegenteil, bei bestem Wetter überrannten die Zweiradfans aus Vorarlberg, der Schweiz, Deutschland und Liechtenstein die 23. Auflage des Treffens auf dem Firmengelände von Farben Morscher in Weiler. Die Gäste mussten ihr Kommen nicht bereuen, rund 400 alte Motorräder gab es zu bewundern. Alle namhaften Marken unter anderem Zündapp, BMW, KTM, Triumph, waren ebenso zu bestaunen wie zahlreiche Vertreter der österreichischen Kultmarke Puch.

Die Mitglieder und zahlreichen freiwilligen Helfer gaben ihr Bestes und sorgten für das leibliche Wohl der zahlreichen Fahrer und deren Fans. Für die Unterhaltung der Kinder gab es eine Hüpfburg. MSC Weiler Obmann Rainer Bickel war ob des Ansturms sichtlich angetan: „Dabei wollten wir das Treffen nur solange abhalten, wie ein paar Leute kommen. Nun werden es von Jahr zu Jahr mehr und sie kommen nur durch Mundpropaganda“, ist Bickel stolz auf dieses in Vorarlberg einzigartige Event.

Günter der Bruder von Obmann Rainer Bickel ist so etwas wie der Oldtimerfachmann im Verein. Circa 70 Motorräder hat er daheim in der Garage, in der Firma und in einer extra angemieteten Halle. „Ich war schon sehr früh ein leidenschaftlicher Motorradfahrer, irgendwann habe ich zu sammeln begonnen, mittlerweile ist es fast schon eine Sucht“, gesteht er. Zum Treffen ist er mit einer Zündapp KJ 750 aus dem Jahr 1944 angereist, im Beifahrersitz seine Tochter Katharina, die das Motorradfieber auch schon gepackt hat.

Begonnen hat alles vor 23 Jahren am Dorfplatz, die Idee hatte der leider zu früh verstorbene Paul Peter. Rasch musste man ausweichen und fand bei Jürgen Morscher, Chef von Farben Morscher und selbst passionierter Motorradfahrer, seine neue Heimat. Probleme am Standort gab es bisher, im Gegenteil die Anrainer freuen sich Jahr für Jahr wieder auf das Geknatter der Oldtimer.

Zu Mittag gab es dann noch die traditionelle Ausfahrt über Koblach nach Götzis und retour über den Klauser Wald nach Weiler.

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