Warum verfärben sich immergrüne Kirschlorbeer Sträucher braun?

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Frostschäden bei Kirschlorbeer Sträuchern. Frostschäden bei Kirschlorbeer Sträuchern. - © Geringer
Rankweil - Frostschäden verursachen Verfärbungen an immergrünen Kirschlorbeer Sträuchern. Gartenexperte Herbert Geringer gibt Ratschläge, was dagegen getan werden kann.

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Bedingt durch die extrem niedrigen Temperaturen im Februar ist der Boden tief gefroren. Durch die intensive Sonnenbestrahlung wird der Zellsaft in den immergrünen Blättern der Pflanzen verflüssigt. Die Pflanzen können allerdings kein Wasser aus dem Boden beziehen, weil der Boden gefroren ist. So kommt es wörtlich zu einer Zerreißprobe, oder Infarkt. Die Blätter verfärben sich braun und werden abfallen.

Wie kann ich dieses Schadensbild verhindern?
Indem man jetzt die Pflanzen mit einem geeigneten Vlies schattiert, also vor der Sonnenbestrahlung schützt. Das kann man selbst jetzt noch durchführen. Wenn der Boden offen ist sollte man die Pflanzen intensiv gießen.

Wann soll man die braunen Teile abschneiden?
Vorausgesetzt, man hat die richtigen widerstandsfähigen Sorten gesetzt, werden die Kirschlorbeer Sträucher wieder austreiben.
Bitte schneiden Sie erst dann zurück, wenn Sie die jungen Triebe beobachten können. Das heißt: „Sich jetzt etwas in Geduld üben.“ Die abgestorbenen Blätter schützen die jungen Triebe. Erst wenn Sie erkennen können, wie tief Sie zurückschneiden müssen, nimmt man diese erforderlichen Schnittmaßnahmen vor.

Die Erfahrung hat gelehrt:
Selbst wenn Sie Kirschlorbeer Sträucher, bedingt durch die Frostschäden, extrem zurückschneiden müssen – sie erreichen im heurigen Jahr wieder die gewünschte Größe. Der Wurzelbereich ist in der Regel nicht geschädigt. Die Witterung bedeutet für uns Gärtner kein Wunschkonzert. Wir mussten lernen mit den klimatischen Gegebenheit zu agieren und uns mit Kompetenz und Verantwortung darauf einzustellen.

Herbert Geringer, VOL.AT

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Ort: Stiegstraße 49-55, 6830, Rankweil
Mitarbeiter:
Umsatz:
Webseite: http://www.gartenparkgeringer.at

Kreativität und Können – Geringer hat sich als Pflanzen-Profi einen Top-Namen erarbeitet.

Herbert Geringer führt durch den Bürotrakt seines Gartenparks. An der Wand hängen Bilder, die die Anfänge des Familienbetriebes zeigen. Klein habe alles begonnen. Heute hat Geringer auf 3 Hektar ein Gartenparadies, das alleine zur Adventausstellung 15.000 Besucher nach Rankweil lockte. 7 Hektar Produktionsfläche gehören auch noch dazu, auf den Bildern sind sie nicht zu sehen. Dafür blättert Herbert Geringer in einem großen Fotoalbum. Die Bilder zeigen ihn mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Mit Frank Stronach ist er ebenso zu sehen wie mit Herbert Sausgruber oder Franz Rauch. Dabei ist Geringer alles andere als ein Adabei. Er ist Garten-Profi und leidenschaftlicher Unternehmer. Und er ist so bekannt, wie kaum ein anderer Vorarlberger. Vor zwei Jahren hat Herbert Geringer die Firma seinem Sohn Christoph übergeben. An seinem Engagement für den Familienbetrieb ändert das aber nichts. Schließlich hat er den Betrieb zu dem gemacht, was er heute ist. Auf zwei Geschäftsfelder konzentriert sich das Unternehmen im Wesentlichen. Zierpflanzen und Geschenke steuern rund die Hälfte des Umsatzes bei, Gartengestaltung ist das zweite wichtige Standbein. 2009 sei ein gutes Jahr, sagt der Senior-Chef. Man liege auf Plan. Es bewähre sich, dass der bisherige zweite Standort in Niederösterreich an einen Mitarbeiter verpachtet wurde. So kann sich Geringer ganz auf den Stammsitz konzentrieren. Hier punktet das Team von Geringer mit der großen Beratungs-Kompetenz und dem gut sortierten Angebot. „Wir legen großen Wert auf die Ausbildung unserer Mitarbeiter“, so Vorarlbergs bekanntester Gärtner. Zukunfts-Chancen Herbert Geringer ist auch für die Zukunft sehr optimistisch. Garten werde immer mehr zum Lebensraum und auch im öffentlichen Raum sieht er noch großen Nachholbedarf. Deshalb wird auch weiter in den Betrieb investiert. Im Winter wird ein Gebäude abgerissen und durch ein neues ersetzt. Wenn Herbert Geringer von den Chancen und der Bedeutung von Pflanzen spricht, dann gerät er ins Schwärmen. Genau dieses Herzblut hat ihn so erfolgreich gemacht. Und es verspricht dem Gartenpark auch zukünftig blühende Geschäfte. Michael Gasser
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