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Warum eigentlich Burglind? Wie der Sturm zu seinem Namen kam

Sturm Burglind hält Österreich mit Schnee, Wind und Regen in Atem.
Sturm Burglind hält Österreich mit Schnee, Wind und Regen in Atem. ©pixabay.com
Der Sturm Burglind zieht über Österreich und zumindest die ersten Boulevardmedien haben bereits das Ende der Welt ausgerufen. Dabei fällt der außergewöhnliche Name des Unwetters besonders auf.
"Burglind" über Wien

Zugegeben, der Name Burglind schaffte es nicht in die Liste der beliebtesten Babynamen des Jahres 2016 und trotzdem ist er in aller Munde. Den Namen haben sich findige Meteorologen nicht etwa schnell ausgedacht, nein, er wurde bereits im letzten Jahr festgelegt.

Namensgebung nach dem Alphabet

Im deutschsprachigen Raum ist es seit den 1950er-Jahren so, dass die Namen von Wetterphänomenen, also Hoch- und Tiefdruckgebieten, nach dem Alphabet vergeben werden. So startet das erste Tiefdruckgebiet des Jahres mit “A” (das erste Hochdruckgebiet natürlich auch), gefolgt von den restlichen 25 Buchstaben. Ist die Liste einmal durch, fängt der ganze Spaß wieder von vorne an. Seit 1998 wechseln sich zudem jährlich männliche und weibliche Namen für die Hochs und Tiefs ab. In ungeraden Jahren erhalten Hochdruckgebiete Frauennamen und Tiefs werden mit männlichen Vornamen bezeichnet. In geraden Jahren – so wie heuer – ist es umgekehrt.

Wetterpatin Burglind Gorn

Seit 2002 kann zudem auch eine Privatperson eine Wetterpatenschaft am Institut für Meteorologie in Berlin übernehmen. Rund 240 Euro kostet so eine Patenschaft für Tiefs, die oft Kälte, Regen oder Sturm mit sich bringen. Für ein beliebteres Hochdruckgebiet muss man rund 350 Euro hinblättern. Dafür kann man das Wetterphänomen aber auch beliebig benennen – wie das auch beim Sturmtief “Burglind” der Fall war. Ob die Patin Burglind Gorn damit eine Freude hat, ist eine andere Sache. Ihren Namen hat sie aber – zumindest für kurze Zeit – zu Berühmtheit verholfen.

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