Vor der Installation einer Solaranlage ist zu prüfen, ob der Standort auch ausreichend gut von der Sonne beschienen wird. Das gilt besonders auch für die kältere Jahreszeit. - © A. Kopf
Zu überlegen ist auch, ob eine Heizungseinbindung gewünscht wird. Die Solaranlage kostet dann zwar erheblich mehr, aber die Förderung ist auch entsprechend höher und es lassen sich Heizkosten sparen. „Bei der Entscheidung für eine Nutzung der Sonnenenergie ist zu prüfen, ob der Standort das Jahr über genug Sonne erhält. Viel Schatten sorgt im Sommer zwar für Kühle, aber auch für eine schlechtere Ausbeute der Solaranlage“, erläutert Preisl, Geschäftsführer der Cura Hausverwaltung OG, Dornbirn.
Dabei soll man sich nicht nur auf einen Lieferanten verlassen, sondern nach Möglichkeit eine neutrale Meinung einholen. Das gilt auch bei der Entscheidung über den Typ der Anlage. Ein Flachkollektor ist preiswerter, die teureren Vakuum Röhrenkollektoren hingegen zeigen auch bei bewölktem Himmel noch passable Ergebnisse.
Harry Preisl: „Das Wichtigste ist aber eine gute Seele in der Wohnanlage. Sie sollte die Anlage – unabhängig von der Variante – mehrmals im Monat kontrollieren. Im besten Fall werden auch laufende Aufzeichnungen geführt.“
Nur so lassen sich eine Störung oder ein Totalausfall der Anlage rasch entdecken und beheben. Zudem ist es wichtig, an der Solaranlage periodisch warten zu lassen. Nur bei laufenden Kontrollen und guter Wartung spart die Solaranlage Energiekosten. Zur Förderung bekommt der Betreiber auch einen sogenannten Servicescheck für den kostenlosen ersten Service der Solaranlage.
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