Vrecer sensationell Sechster auf das Kitzbüheler Horn

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Robert Vrecer wurde sensationell Sechster auf das Kitzbüheler Horn. Robert Vrecer wurde sensationell Sechster auf das Kitzbüheler Horn. - © VOL.AT/Klaus Hartinger
Rankweil. Team-Vorarlberg-Fahrer Robert Vrecer wurde heute bei der zweiten Ö-Tour-Etappe auf das Kitzbüheler Horn sensationell Sechster. 

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Auf der 2. Etappe der 64. Int. Österreich Rundfahrt erlebten die Tausenden Zuschauer am Kitzbüheler Horn ein spannendes Finale. Der ehemalige Giro d'Italia-Sieger Danilo di Luca triumphierte 7 Sekunden vor dem Schweizer Steve Morabitto und 10 Sekunden vor dem stark fahrenden Lokalmatador Thomas Rohregger. 

In Innsbruck fiel heute bei Regen der Startschuss zur zweiten Etappe der 64. Int. Österreich Rundfahrt, die über 157,4 Kilometer durch das Brixental zum Alpenhaus am Kitzbüheler Horn führte. Rund 60 Kilometer nach dem Start setzten sich in Hopfgarten drei Fahrer ab. Neben dem Franzosen Mickael Buffaz präsentieren sich auch die beiden Österreicher Josef Benetseder (Team Vorarlberg) und Markus Eibegger von RC Gourmetfein Wels stark. Sie fuhren einen Maximalvorsprung von fünf Minuten heraus. Doch die großen Teams, allen voran RadioShack-Nissan, setzten den Ausreissern nach und stellten das Trio unmittelbar vor dem 7,1 Kilometer langen und maximal 22,3 Prozent steilen Schlussanstieg.

Das Rennen begann von neuem und die Profis von en das das Tempo an. Schnell dezimierte sich das Feld. Bei der Mautstelle, 4,8 Kilometer vor dem Ziel, setzte sich zum ersten Mal Thomas Rohregger an die Spitze und es blieb eine zehnköpfige Spitzengruppe übrig. Der starke Spanier David Arroyo konnte ebenso nicht folgen wie Tirol-Kapitän Harald Totschnig. Kurze Zeit später verlor Jakob Fugslang den Anschluss, ebenso wie Jure Golcer. An der Spitze gaben nach wie vor Rohregger und der Giro-Gesamtsieger von 2007 Danilo di Luca das Tempo an. 

Immer wieder wurde in der fünfköpfigen Spitze attackiert. Drei Kilometer vor dem Ziel versuchte es erneut der Kramsacher Rohregger, der auf dem Horn vor fünf Jahren gewinnen konnte. Di Luca setzte nach und schaffte wieder den Anschluss. Rund zwei Kilometer vor dem Schluss vergrößerte sich die Spitze, aber im Gegenzug erhöhte Di Luca das Tempo und kein Fahrer konnte mitgehen. Di Luca passierte den letzten Kilometer als Solist und er brachte einen Vorsprung von sieben Sekunden auf den Schweizer BMC-Profi Steve Morabitto, der im Vorjahr Fünfter bei der Trentino-Rundfahrt und vor zwei Jahren Gesamtvierter bei der Tour de Suisse wurde, ins Ziel.  

Di Luca neuer Gesamtführender
Der 36-jährige Italiener Danilo di Luca, der vor drei Jahren Gesamtzweiter beim Giro wurde und sich 2007 den Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich sicherte, strahlte im Ziel und staunte nicht schlecht über den schweren Schlussanstieg: "Das war einer der steilsten Berge, die ich je gefahren bin. Der Beginn der Etappe war sehr hektisch und hier herauf zum Kitzbüheler Horn habe ich mich sehr gut gefühlt. ich bin von unten weg mein Tempo gefahren und hab es auf den letzten beiden Kilometern etwas erhöht. Das hat für den Etappensieg gereicht!" In der Gesamtwertung übernahm Di Luca das "Wiesbauer-Osttirol"-Führungstrikot und liegt mit elf bzw. 16 Sekunden vor Morabitto und Rohregger in Führung.

Rohregger: "Habe alles gegeben!"
Thomas Rohregger (RadioShack-Nissan) belegte als bester Österreicher beim Alpenhaus den dritten Platz, Vorarlberg-Legionär Robert Vrecer wurde mit 27 Sekunden Rückstand starker Sechster, Tirols Slowenien-Legionär Jure Goler 14. (plus 1:41 Minuten) und Zeitfahrstaatsmeister Riccardo Zoidl von RC Gourmetfein Wels erreichte unmittelbar hinter Jakob Fuglsang als 16. (plus 1:49 Minuten) das Ziel. Der Tiroler Thomas Rohregger zeigte sich im Ziel sehr zufrieden: "Ich habe alles probiert, einige Male attackiert und wollte unbedingt diesen Sieg. Aber ich habe schnell gemerkt, dass di Luca stärker ist, er hat fast alle Lücken geschlossen. Aber wichtiger als mein dritter Platz ist der geringe Rückstand von zehn Sekunden auf Di Luca. Ich habe eine starkes Team und wir werden in den nächsten Tagen angreifen. Da ist noch alles möglich.."

  Internet: www.oesterreich-rundfahrt.at

Quelle: ÖRV/Martin Roseneder

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