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Vorarlbergs FPÖ-Obmann Bösch kritisiert Bildungsreform

Laut Reinhard Bösch (FPÖ) haben sowohl Landesregierung als auch SPÖ, ÖVP und Grüne auf Bundesebene durch Zuwanderung verursachte Probleme bei der Bildungsreform einfach ausgeklammert.
Laut Reinhard Bösch (FPÖ) haben sowohl Landesregierung als auch SPÖ, ÖVP und Grüne auf Bundesebene durch Zuwanderung verursachte Probleme bei der Bildungsreform einfach ausgeklammert. ©APA7Schneider; Handout/FPÖ
Hart ins Gericht geht FPÖ-Landesparteiobmann Reinhard Bösch mit SPÖ, ÖVP und Grünen nach der Einigung zur Bildungsreform. Für die Vorarlberger Schulen verlängere sich dadurch lediglich die Ungewissheit. Vor allem fehlende Deutschlernklassen nimmt Bösch zum Anlass, gleichzeitig erneut die Flüchtlingspolitik von Bundes- und Landes-ÖVP zu kritisieren.

„Mit der vorliegenden Einigung ist nur eines klar, nämlich dass für die Schüler in Vorarlberg auch in Zukunft überhaupt nichts klar ist“, so Bösch, der weiter erklärt: „Unsere Kinder dürfen keine Versuchskaninchen für ideologisch motivierte Experimente der Parteien mit völlig ungewissem Ausgang werden.“

Die Modellregion zur Gesamtschule stehe auf sehr wackligen Beinen. So habe sich die Situation durch die Massenzuwanderung der letzten Jahre drastisch geändert. Trotz der immer schlechter ausfallenden Ergebnisse bei den Bildungstests, die seines Erachtens auf den hohen Migrantenanteil an den Schulen zurückzuführen seien, würden die Probleme durch die Zuwanderung sowohl von der schwarz-grünen Landesregierung, als auch von SPÖ, ÖVP und Grün auf Bundesebene bei der Bildungsreform einfach ausgeklammert. „Vor allem Landeshauptmann Wallner scheint – offenbar unter dem Einfluss seines grünen Regierungspartners – diese Entwicklungen bewusst zu ignorieren“, so Bösch.

ÖVP unterstützt FPÖ-Initiativen nicht

„Es hat weder ein Kurswechsel in der völlig verfehlten Zuwanderungs- und Integrationspolitik stattgefunden, noch hat die Landesregierung unsere sinnvollen Vorschläge zur Bildungsreform unterstützt“, verweist Bösch etwa auf FPÖ-Initiativen zur Schaffung flächendeckender Deutschklassen für Migrantenkinder mit mangelnden Deutschkenntnissen, zur Verankerung von Deutsch als Schulsprache, oder zur Verpflichtung der Eltern, ihre Kinder bei der Spracherlernung entsprechend zu unterstützen.

Hart kritisiert Bösch in diesem Zusammenhang auch den designierten ÖVP-Obmann Sebastian Kurz. „Noch vor wenigen Wochen hat sich Kurz für die FPÖ-Deutschlernklassen ausgesprochen. Jetzt ist er umgefallen. Die ’Uralt-ÖVP’ mit Landeshauptmann Wallner mittendrin hat sich gegen ihn durchgesetzt und ihm seine Grenzen deutlich aufgezeigt.“ Der Glanz des Neuen sei bei Kurz jedenfalls noch schneller verflogen als bei Bundeskanzler Kern.“

FPÖ gegen Modellregion

In Anbetracht all dessen sei die Modellregion zur Gesamtschule für die Freiheitlichen jedenfalls kein erstrebenswertes Projekt mehr. „Es war immer klar, dass für uns eine Modellregion nur unter bestimmten Rahmenbedingungen Sinn macht. Diese sind aber nicht im Ansatz gegeben. Solange sich daran nichts ändert und die ÖVP unsere Forderungen weiter ablehnt, kommt für uns eine Modellregion nicht in Frage“, erklärt der FPÖ-Landesparteiobmann abschließend.

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