Vorarlberger Verkehrsverbund ist für den Tag der Deutschen Einheit gerüstet. - © VMH/Symbolbild
Der Aufruf, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, gilt an so einem Tag natürlich ganz besonders und ruft auch den Vorarlberger Verkehrsverbund (VVV) auf den Plan. Um mit dem gesteigerten Fahrgastaufkommen an diesem Tag umzugehen, verfolgt der VVV derzeit mehrere aufeinander aufbauende Ansätze.
So versucht der Verkehrsverbund den Verkehr auf der Schiene weitestgehend unabhängig von sonstigen verkehrlichen Einflüssen abzuwickeln. Eine pünktliche und einigermaßen stressfreie Mobilität soll damit gewährleistet werden. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass an diesem Tag ausreichende Kapazitäten zur Verfügung stehen. “Gemeinsam mit den ÖBB sind wir bemüht, auf den fahrplanmäßigen Kursen zusätzliche Ressourcen im Rahmen des Möglichen zur Verfügung zu stellen, sodass das Fahrgastaufkommen bewältigt werden kann”, erklärt Christian Hillbrand, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Vorarlberg. Da es aber fast unmöglich sei, das tatsächliche Mobilitätsverhalten der Fahrgäste an einem solchen Tag vorherzusagen, gestaltet sich die Planung für den VVV als äußerst schwierig. “Trotz aller Bemühungen bitten wir daher um Verständnis, falls es punktuell zu Wartezeiten oder gut gefüllten Zügen kommen sollte”, so Hillbrand.
Laut ÖBB-Sprecher Rene Zumtobel ist keine Erweiterung des Taktverkehrs auf Vorarlbergs Schienen vorgesehen. “Wir haben bereits ein dichtes Nahverkehrsangebot und so steht untertags alle 30 Minuten ein Zug zur Verfügung. Zudem fahren auch noch REX-Züge”, so Zumtobel. Man werden aber die Lage im Auge behalten um auf etwaige Veränderungen rasch reagieren zu können.
Die Erfahrungen des letzten Jahres haben gezeigt, dass eine Planung im Busbereich nicht nur aus Kapazitätsgründen sondern auch aus Sicht des Straßenverkehrs sehr schwierig ist. Nach Rücksprache mit den verantwortlichen Beteiligten versichert der VVV, dass am 03. Oktober, verstärkt auch ab dem Nachmittag, zusätzliche Busse bereit stehen werden. Insoweit sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, ein zusätzliches Fahrgastaufkommen auch auf der Straße bewegen zu können.
Da jedoch die Straße trotz gut ausgebauter Busspuren auf weiten Strecken auch mit dem motorisierten Individualverkehr geteilt werden müssen, sind auch hier die Folgen eines sich abzeichnenden Staus zu befürchten. Um einigermaßen flexibel auf die entstehende Situation reagieren zu können, wird der Verkehrsverbund mehrere Disponenten vor Ort haben, die den gezielten Einsatz der Zusatz-Busse veranlassen können. “Mit diesen Vorkehrungen sind wir zuversichtlich, diese Situation bestmöglich bewältigen zu können”, hofft Hillbrand, erst seit kurzem als Geschäftsführer des VVV tätig, auf seine möglichst reibungslose Premiere mit dem Tag der Deutschen Einheit.
Die Frage nach dem für den VVV entstehenden Mehraufwand lässt sich aus heutiger Sicht noch nicht beantworten. Klar ist nur, dass an diesem Tag mit Sicherheit mit höheren Beförderungszahlen zu rechnen ist und der Verkehrsverbund damit auch höhere Kosten in Kauf nehmen muss. “Dies ist ähnlich zu sehen wie bei anderen Großereignissen, wie beispielsweise der Dornbirner Messe”, erläutert Hillbrand. Das betreffe einerseits den erhöhten Personal- und Ressourcenaufwand für Verstärkerbusse wie auch für die Koordination der Situation vor Ort. “Unser Bemühen gilt der Gewährleistung eines Öffentlichen Verkehrsangebotes in der gewohnt hohen Vorarlberger Qualität mit einem sinnvollen Ressourcenaufwand”, so Hillbrand.
Sonderkonditionen wird der VVV am heutigen Tag nicht anbieten. Laut Hillbrand bestehen das ganze Jahr über preiswerte Angebote, die einen Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel nicht nur am Tag der Deutschen Einheit erleichtern sollen. So bietet der Vorarlberger Verkehrsverbund folgende Angebote an:
Weitere Angebote unter http://www.vmobil.at/index.php/507/0/.
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