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Vorarlberger SPÖ kritisiert FPÖ-Historikerkommission: "Schlechter Scherz"

SPÖ-Landesvorsitzende Gabi Sprickler-Falschlunger kritisiert die FPÖ-Historikerkommission.
SPÖ-Landesvorsitzende Gabi Sprickler-Falschlunger kritisiert die FPÖ-Historikerkommission. ©Lerch/APA
Dass FPÖ-Landesparteiobmann Reinhard Bösch die „Historikerkommission“ der FPÖ koordinieren soll, bezeichnet SPÖ-Landesvorsitzende Gabi Sprickler-Falschlunger als „schlechten Scherz“.
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Der FPÖ-Chef habe sich gerade erst vor kurzem als einschlägiger „Geschichtsumdeuter“ bewiesen, kritisiert sie.

Bösch sei nicht qualifiziert

Dabei nimmt sie Bezug auf ein Interview in den „Vorarlberger Nachrichten“ vom 1. Februar 2018, in dem Bösch Desserteure der nationalsozialistischen Wehrmacht kritisiert hat. Zudem habe er dort die Ansicht vertreten, dass die Wehrmachtssoldaten nicht erkennen hätten können, dass es sich bei der Wehrmacht um eine Unrechtsarmee gehandelt hat.

„Mit seinen Äußerungen gesellt sich Reinhard Bösch in die Reihe jener Ewiggestrigen, die die Gräueltaten der Wehrmacht trotz aller wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht sehen wollen. Jemand, der einen derartigen historischen und moralischen Kompass hat, ist zur Aufarbeitung von rechtsextremen Umtrieben nicht qualifiziert. Man macht damit den Bock zum Gärtner“, gibt die Sozialdemokratin zu bedenken.

Historikerkommission sei eine Farce

Generell hält sie die geplante „Historikerkommission“ der FPÖ für eine Farce. „Die gesamte Geschichte der FPÖ ist doch mit braunen Flecken durchzogen. Die eigentliche Frage ist nicht, wo die FPÖ mit rechtsextremem Gedankengut verknüpft ist, sondern wo sie es nicht ist“, so Gabi Sprickler-Falschlunger. Sie hält die Kommission für einen PR-Gag.

Das wirkliche Ziel sei es, sich angesichts der ständigen rechtsextremen Skandale im FPÖ-Umfeld einen Persilschein ausstellen zu lassen. Wenn die FPÖ sich ernsthaft für ihre eigene Geschichte interessiert, könne sie dafür bereits jetzt schon auf eine Fülle an seriöser Literatur zurückgreifen, erklärt die SPÖ-Vorsitzende.

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