Ein 23-jähriger Verkehrsrowdy aus Vorarlberg konnte in Deutschland nur mit Mühe von der Polizei zur Räson gebracht werden. - © Symbolbild/Bilderbox
Gegen 04.00 Uhr am Sonntag Morgen gingen bei der Polizei Lindau mehrere Meldungen über einen Geisterfahrer ein. Ein Auto bei Wangen-Nord soll auf der falschen Fahrbahn in Richtung Lindau aufgefahren sein. Die Umgehend ausgerückten Polizeieinheiten versuchten, den Gegenverkehr rechtzeitig zu warnen und anzuhalten.
Der Geisterfahrer selbst lieferte sich mit der Polizei eine kleine Schlacht: Eine auf Höhe der Anschlussstelle Sigmarszell aufgebaute Sperre ignorierte der junge Vorarlberger schlichtweg – und setzte seine Fahrt in Richtung Lindau unvermindert fort. Erst eine zweite Streife konnte den Mann an einer weiteren Sperrung stoppen.
Von Einsicht war der Verkehrsrowdy allerdings weit entfernt: Er musste von der Polizei aus seinem Wagen gezogen werden, zeigte sich vollkommen uneinsichtig. Schließlich wurde er auf eine Polizeiinspektion in eine Zelle verbracht.
Da Hinweise auf Drogenkonsum bestanden, wurde eine Blutentnahme veranlasst. Weil der Fahrer in Deutschland ohne Wohnsitz ist, wurde zur Sicherung des Strafverfahrens eine Sicherheitsleistung verlangt. Erst nach Hinterlegung dieser Zahlung konnte er die Polizei wieder verlassen.
(Polizei)
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