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Vorarlberger begrüßen Gründung der Stronach-Partei

Frank Stronach stellte seine Partei
Frank Stronach stellte seine Partei "Team Stronach" vor. ©APA
Dornbirn - Frank Stronach hat am Donnerstag in Wien seine neue Partei „Team Stronach“  vorgestellt. Aktuelle Umfragen lassen auf einen wahrscheinlichen Einzug der Partei in den Nationalrat schließen. Auch die Vorarlberger scheinen Stronach mit offenen Armen zu empfangen, wie VOL.AT erfragt hat.


Die meisten Interview-Partner begrüßen eine Veränderung im Parteiensystem und halten die neue Partei von Frank Stronach auch für wählbar. Arthur Stock aus Dornbirn nennt einen möglichen Vorteil des Top-Unternehmers: „Stronach ist geldunabhängig.“ Thomas Cassan aus Dornbirn sieht in Stronach ein mögliches Gegengewicht zum aktuellen politischen Parteiensystem. Parteien müssten Lobbyismus für das Volk betreiben. „Die Politiker im Parlament sind vom Volk so weit entfernt, wie man es nur sein kann“, meint er. “Ja sicher”, sagt Karin Plankensteiner auf die Frage, ob sie Stronach für wählbar halte. Neue Ideen seien immer gut, damit sich die arrivierten politischen Gruppierungen mehr anstrengen müssen. Ihr ist vor allem Bürgernähe sehr wichtig. 

Wofür steht Stronach?

Wofür die neue Partei steht, wissen momentan freilich die wenigsten. Christoph Klocker aus Bregenz wartet noch auf das Parteiprogramm von Stronach, bevor er eine Einschätzung abgeben kann. Er hält jedoch alle Parteien die ein Programm bringen für eine Option, wenn sie nicht rechtsorientiert sind. Eine Partei müsse klare und deutliche Punkte haben, die sie vertritt. “Ich glaube über das Programm kann man erst dann ein Urteil fällen, wenn das etwas ausgereifter ist”, sagt auch Arthur Stock.

Es gibt aber auch kritische Stimmen

Anderseits sagt Karin Maierwieser aus Götzis, dass sie nicht verstehe, warum Stronach in seinem Alter noch eine Partei gründe. Jungwähler Jakob Himmer aus Schwarzach ist der Ansicht, dass die Zukunft zeigen werde, ob Stronach wählbar ist oder nicht. „Bei so reichen Leuten bin ich mir nicht sicher, ob sie es ernst meinen mit der Politik“, sagt Himmer. Parteien bräuchten gute Vorsätze und müssten ihre Versprechen auch umsetzen.

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