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Vorarlberg: Neues Kindergartengesetz sorgt für Skepsis

Rauch befürchtet Verschlechterung
Rauch befürchtet Verschlechterung ©VOL.AT/Paulitsch
Bregenz - Das Kindergartengesetz wird novelliert. Es soll vermehrt weniger qualifiziertes Personal eingesetzt werden. Für Kinder- und Jugendanwalt Michael Rauch ist dies bedenklich.

In Zukunft sollen Kindergartenassistenten die Pädagogen ersetzen. Das ist bislang nur in den Randzeiten der Fall. Kinder- und Jugendanwalt Michael Rauch befürchtet laut einem ORF-Bericht, dass den Kindergartenassistenten das grundlegendes pädagogisches Wissen fehlt, um eine Kindergartengruppe selbständig führen zu können. In der beabsichtigten Reduktion der einschlägigen Berufserfahrung von Kindergartenassistenten sieht Rauch eine zusätzliche Verschlechterung der Qualität.

ÖVP verteidigt neues Kindergartengesetz

ÖVP-Klubobmann Roland Frühstück relativiert die Kritik von Kinder- und Jugendanwalt Michael Rauch an der geplanten Novelle des Kindergartengesetzes. „Es ist derzeit vielerorts nicht mehr möglich, alle Kindergartengruppen mit Kindergartenpädagoginnen zu besetzen. Es ist notwendig, auf diesen Engpass rasch mit entsprechenden Maßnahmen zu reagieren“.

Frühstück betont, dass die geplante Gesetzesnovelle nur im Ausnahmefall greifen soll und dann zeitlich befristet ist, bis eine Absolventin oder Absolvent der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (BAfEP) für die Gruppenleitung wieder zur Verfügung steht. „Die Assistentinnen, die vorübergehend eine Gruppe leiten, verfügen natürlich auch über eine pädagogische Ausbildung. Das Gesetz sieht darüber hinaus vor, dass auch in Zukunft immer eine Absolventin der BAfEP im Kindergarten anwesend sein muss. “, so Frühstück weiter.

Frühstück verweist auf Gesamtpaket

Die Änderung des Kindergartengesetzes ist laut Klubobmann Frühstück Teil eines Maßnahmenpakets: „Wir werden uns beim Bund dafür einsetzen, dass die Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (BAfEP) in Zukunft dreizügig geführt werden wird. Auch das Kolleg für die berufsbegleitende Ausbildung zur Kindergartenpädagogin muss ausgebaut werden, etwa durch einen jährlich stattfindenden Ausbildungslehrgang. Auch das Konzept einer dualen Ausbildungsschiene zur Kindergartenpädagogin für Kindergartenassistentinnen ist zeitnah sicherzustellen.“

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