Vorarlberg erfüllt Betreuungsquote von minderjährigen Flüchtlingen nicht

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Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in einem Wohnquartier in Wien.
Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in einem Wohnquartier in Wien. - © Symbolfoto: APA/Herbert Neubauer
Das Land Vorarlberg tut sich laut einem Bericht des ORF Vorarlberg immer noch schwer, die vom Innenministerium vorgegebene Quote für die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge zu erfüllen.  Von den anvisierten 254 Flüchtlingen leben laut Landesrätin Katharina Wiesflecker bislang 230 im Ländle. Das entspreche einer Quote von 90 Prozent.

Das Innenministerium sieht das anders. Auf Grund einer anderen Zählweise kommt man dort auf eine Quote von lediglich 80 Prozent. In Wien zähle man nur diejenigen unbegleiteten Flüchtlinge, die jünger als 18 Jahre sind. Bregenz zählt dagegen alle Flüchtlinge, die in Betreuungseinrichtungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge leben. Darunter sind auch mittlerweile über 18-Jährige.

Im Büro von Katharina Wiesflecker geht man jedoch von einer Erhöhung der Quote im Dezember aus. Dann entstehen Betreuungsplätze für rund 25 zusätzliche unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge.

(red)

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