Vorarlberg energiepolitisch auf dem richtigen Weg

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Bregenz - Wie in der Internationalen Bodensee-Konferenz hat Vorarlberg seit 1. Jänner 2010 auch in der Parlamentarier-Konferenz Bodensee den Vorsitz inne.

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Bei der Eröffnung der Frühjahrstagung in Bregenz kündigte Landtagspräsidentin Bernadette Mennel an, speziell in den Bereichen Jugend und Nachhaltigkeit Schwerpunkte setzen zu wollen. Im Mittelpunkt des Treffens stand das Thema Energieeffizienz. "Vorarlberg geht konsequent den Weg einer nachhaltigen Energiepolitik und verfolgt das ambitionierte Ziel, bis zum Jahr 2050 die Energieautonomie zu erlangen", sagte Mennel. "Wir wollen in Energiefragen selbstbestimmt und damit langfristig von Preissteigerungen und Versorgungsengpässen bei Öl und Gas unabhängig sein." Das Land sei auf dem richtigen Weg und müsse noch stärker auf Eigenständigkeit setzen. "Auch ein kleines Land wie Vorarlberg kann mit guten Beispielen seinen Beitrag leisten, etwa mit dem Projekt VLOTTE oder mit unseren Anreizen zur thermischen Sanierung in der Wohnbauförderung", so Mennel.

Im Krafthaus Bregenz, dem ältesten Teil des VKW-Gebäudes in Bregenz, wurden die ambitionierten Vorarlberger Programme in Sachen Energieeffizienz vorgestellt. Bertram Schedler vom Energieinstitut informierte zum Thema "Energiezukunft Vorarlberg". Die Unternehmensstrategie der illwerke-vkw Gruppe wurde von Vorstand Christof Germann erläutert. Anschließend stellte Quido Salzmann das Projekt VLOTTE vor: Mittlerweile sind 32 VLOTTE-Stromtankstellen an ausgewählten Standorten in Vorarlberg montiert und 75 Elektrofahrzeuge im Einsatz (Mehr dazu siehe auf www.vlotte.at).

In der Parlamentarier-Konferenz Bodensee sind die Länder und Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Baden-Württemberg, Bayern, Fürstentum Liechtenstein, St. Gallen, Schaffhausen, Thurgau, Vorarlberg und Zürich vertreten. Die Ziele der Parlamentarier-Konferenz lauten, die natürlichen Lebensgrundlagen im Bodenseeraum nachhaltig zu sichern, die gemeinsame Identität der Bodenseeregion und die Standortattraktivität zu stärken, die Mitwirkung der Länder- und Kantonsparlamente bei der länderübergreifenden Zusammenarbeit zu unterstützen und zu koordinieren sowie länderübergreifende Projekte und Maßnahmen demokratisch breit abzustützen.

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