Vorarlberg: 21. Philosophicum Lech über Arbeit und Faulheit eröffnet

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Konrad Paul Liessmann ist der wissenschaftliche Leiter der Tagung.
Konrad Paul Liessmann ist der wissenschaftliche Leiter der Tagung. - © VN
Das Philosophicum Lech ist am Donnerstagabend offiziell in seine 21. Auflage gestartet. Das bis Sonntag dauernde Symposium setzt sich in diesem Jahr mit dem Thema “Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal” auseinander.

Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) stellte dabei in ihrer Eröffnungsansprache klar und deutlich fest: “Die Zukunft der Arbeit muss weiblicher werden”. Karmasin zeichnete die Vision eines Österreich mit so familienfreundlichen Arbeitsbedingungen, “dass die Geburtenrate weiter steigt und Frauen in allen Bereichen Karriere machen können”.

“Was ist Arbeit?”

Konrad Paul Liessmann führte als wissenschaftlicher Leiter der Tagung in den inhaltlichen Teil des Philosophicums ein. Schon im Editorial zum Symposium stellte Liessmann die so einfach anmutende, aber schwierig zu beantwortende Frage: “Was ist Arbeit?”. Das Philosophicum will dieses Mal grundsätzlich über Wert und Wesen der Arbeit nachdenken.

Vortragende sind am Freitag der Theologe Ulrich Körtner, der Philosophieprofessor Martin Seel, die Philosophin Nassima Sahraoui sowie der Literaturprofessor und Publizist Manfred Koch. Am Samstag sprechen die Philosophin Sophie Loidolt, der Journalist Ulrich Schnabel sowie der Soziologe Stephan Lessenich und der Sozialrechtsexperte Wolfgang Mazal. Den Abschluss am 24. September bilden Vorträge des Germanisten Christoph Bartmann, Leiter des Goethe-Instituts Warschau, sowie des Kunstwissenschafters und Autors Wolfgang Ullrich.

(Red.)

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