Schrott verpasste bei EM Bronze um 1/100

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Im Regen von Helsinki haben Österreichs Leichtathleten am Samstag in Helsinki groß aufgezeigt. Hürdensprinterin Beate Schrott lief im Finale über 100 m Hürden zum sensationellen vierten Rang, verpasste die Bronzemedaille nur um eine hundertstel Sekunde und sorgte damit für das beste EM-Ergebnis eines ÖLV-Athleten seit Budapest 1998. Gerhard Mayer wurde Achter im Diskuswurf.

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"Ich habe mich immer gefragt, wie sich das anfühlt, Vierte zu werden, jetzt weiß ich es. Ahhhh!", schrie sich Schott den kurz aufgekommen Ärger von der Seele, um gleich darauf zu sagen. "Es ist ganz knapp an einer Medaille vorbei. Es ist unglaublich eigentlich." Schrott kam hinter der Türkin Nevin Yanit (12,81) und den Weißrussinnen Alina Talay (12,91) und Jekaterina Poplawskaja (12,97) in Saisonbestleistung von 12,98 Sekunden ins Ziel.

Diskuswerfer Gerhard Mayer hatte zuvor gute Nerven bewiesen und schon in der Vorbereitung die mitentscheidenden Trümpfe ausgespielt. Bevor der 32-jährige Niederösterreicher zum ersten Wurf ausholte, hatte er die in ein Handtuch gewickelte Scheibe zum Schutz vor dem Regenguss unter sein T-Shirt gesteckt. Die Scheibe flog 62,85 m, das reichte nach drei Runden und der nochmaligen Reduzierung des Finalfeldes auf acht Konkurrenten zum Weiterkommen. Gold ging an den Deutschen Robert Harting mit 68,30 m.

Bei den Herren steht für Österreich aber noch eine wichtige Entscheidung aus. Andreas Vojta stürmte im Vorlauf über 1.500 m in 3:41,24 Minuten mit der schnellsten Zeit aller 28 Teilnehmer in das finale am Sonntag, für das sich der EM-Elfte von 2010 auch noch etwas aufgehoben hat. "Eine kleine Reserve für das Finale ist noch da."

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