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Versuchter Mord: Es bleibt bei zwölf Jahren Gefängnis

Keine Milderung gab es für den Tschetschenen, der auf seinen Bruder eingestochen hatte. Keine Milderung gab es für den Tschetschenen, der auf seinen Bruder eingestochen hatte. - © VOL.AT/Hofmeister
von NEUE/Seff Dünser - Schwarzach – OLG bestätigte Strafe für Tschetschenen, der auf seinen jüngeren Bruder eingestochen hatte.

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Zwölf Jahre Gefängnis für versuchten Mord am eigenen Bruder: Das Oberlandesgericht (OLG) Innsbruck bestätigte gestern das Strafmaß des Landesgerichts Feldkirch vom 20. Jänner.
Das teilte Richard Freyschlag als Sprecher der Oberstaatsanwaltschaft mit. Das Urteil gegen den 40-jährigen Tschetschenen ist nun rechtskräftig. Sowohl Verteidigung als auch Staatsanwaltschaft hatten Strafberufung erhoben.

Opfer wieder wohlauf

Der Flüchtling hatte am 19. Dezember in Bregenz mit zwei Messerstichen in den Bauch seinen 32-jährigen Bruder vorübergehend lebensgefährlich verletzt. Das Opfer hat nach Angaben des Gerichtsmediziners Walter Rabl dank eines glücklichen Zufalls die Attacke überlebt und ist wieder wohlauf.

Als Tatmotiv gab der Angeklagte an, seine drei kleinen Kinder seien zuvor des Öfteren von seinem jüngeren Bruder verprügelt worden. Eine Woche vor der Messerattacke hatte er ihm in Thüringen gedroht, ihn umzubringen, sollte er noch einmal nach Bregenz kommen. Dafür wurde er wegen versuchter schwerer Nötigung schuldig gesprochen.

Der Oberste Gerichtshof hat im August das Urteil nur in einem Teilaspekt aufgehoben – was die Einziehung des Klappmesser anbelangt. Darüber muss nun das Bezirksgericht Bregenz entscheiden.

Für zu hoch hielt das OLG hingegen gestern die Feldkircher Strafe vom 26. Jänner von fünfeinhalb Jahren Gefängnis wegen Vergewaltigung, fortgesetzter Gewaltausübung, versuchter schwerer Nötigung, gefährlicher Drohung und Entfremdung unbarer Zahlungsmittel. Das Berufungsgericht setzte, so Freyschlag, die Strafe für den 45-Jährigen mit viereinhalb Jahren rechtskräftig fest. Der türkischstämmige Niederländer hat nach Ansicht des Landesgerichts Feldkirch seine Vorarlberger Lebensgefährtin in Bregenz mehrfach vergewaltigt und wiederholt zu vergewaltigen versucht. Der Vorbestrafte hat die türkischstämmige Frau demnach zudem bedroht und des Öfteren geschlagen.

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