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Verstärktes Vorkommen des Fuchsbandwurmes in Vorarlberg

Einfache Hygienemaßnahmen vermindern Infektionsrisiko für Menschen.
Einfache Hygienemaßnahmen vermindern Infektionsrisiko für Menschen. ©dpa
Bregenz - Der Anteil von Füchsen, die mit dem Fuchsbandwurm infiziert sind, ist in Vorarlberg in den letzten Jahren gestiegen, teilt Landesveterinär Norbert Greber mit.

Er verweist auf eine aktuelle Studie, die vom Land Vorarlberg in Auftrag gegeben und in Zusammenarbeit mit der Vorarlberger Jägerschaft und der AGES in Innsbruck durchgeführt wurde. Auch Menschen können sich anstecken, das Risiko ist aber durch einfache Hygienemaßnahmen deutlich reduzierbar, betont Landessanitätsdirektor Wolfgang Grabher.

Untersucht wurden 405 Füchse aus Vorarlberg, die von den Jagdausübenden im Zeitraum 2014 bis 2016 erlegt und zum Zweck der Untersuchung an die AGES in Innsbruck eingesandt worden waren. Laut Auswertung der AGES beträgt der Anteil an Füchsen, die mit dem Fuchsbandwurm infiziert sind, derzeit 45 Prozent. Eine ähnliche Studie aus dem Jahr 1990 belegte das Vorkommen des Erregers bei 35 Prozent der Füchse. Vorarlberg liegt damit gemeinsam mit dem Nachbarbundesland Tirol sowie Gebieten der Ostschweiz und Süddeutschlands auf einem relativ hohen Niveau bei der Verbreitung des Fuchsbandwurmes.

Während für den Fuchs von diesen Parasiten keine Gefahr ausgeht, können sich Menschen infizieren. Laut Landessanitätsdirektor Grabher lässt sich allerdings das Infektionsrisiko deutlich vermindern, wenn Hygienmaßnahmen wie das Waschen der Hände nach Kontakt mit Erdreich, Beeren, Obst oder Salat bzw. das Waschen solcher Produkte vor dem Verzehr konsequent befolgt werden.

(VLK)

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