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Vandanser Bürgermeister: Unterlagen an Staatsanwaltschaft übermittelt

Der Vandanser Bürgermeister Burkhard Wachter steht momentan in der Kritik.
Der Vandanser Bürgermeister Burkhard Wachter steht momentan in der Kritik. ©VOL.AT/Nina Bühler
Der Vandanser Bürgermeister Burkhard Wachter sieht sich mit schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert. Das Land wird in den kommenden Tagen der Staatsanwaltschaft Unterlagen übermitteln.
Vandanser Bürgermeister in der Kritik

Wie der “ORF” berichtet, wird das Land Vorarlberg der Staatsanwaltschaft in den kommenden Tagen Unterlagen übermitteln. Dies geht aus einer Anfragebeantwortung von Landesrat Erich Schwärzler (ÖVP) an die NEOS hervor.

Reihe an Vorwürfen

Wie die “VN” ja berichteten, wurden gegen Wachter zuletzt eine ganze Reihe an Vorwürfe gerichtet. So sei es bei der Parzellierung eines Maisäßes nicht mit rechten Dingen zugegangen. Noch größer ist der Ärger über ein Brünnele, das den Vorplatz ziert. Der Verdacht: Amtsmissbrauch. Dabei hätte sich, so erzählt Gemeindevertreter Armin Wachter von der Liste “An frischa Loft”, jemand ganz anderer über den Brunnentrog aus Stein freuen sollen. Gedacht sei das Schmuckstück für die Alpengenossenschaft Lün gewesen. Dass der Steinbrunnen aus Illwerke-Produktion am Ende beim Bürgermeister landete, hat für die Opposition eine schiefe Optik.

Bauhof für private Zwecke genutzt?

Der Bürgermeister soll überdies über Jahre den Bauhof für private Zwecke genutzt haben. Konkret hätten Mitarbeiter dem Bürgermeister Brennholz auf sein Maisäß bringen müssen. Dort sei auch Holz gespaltet worden. In den offiziellen Stundenaufstellungen finden sich die Einsätze nicht. “Das sind auch geschönte, bearbeitete Listen”, erklärt Nadine Kasper von der Liste “Grüne und Parteifreie Vandans”.

“Holz führen Ganeu für Bgm., 5,5 Stunden”, “Geburtstagsfeier Willi E., 3 Stunden”: den VN liegen die Originaldokumente vor. Während in einer Liste detailliert alle Arbeiten notiert sind, fehlen diese in der offiziellen Auflistung. Die Arbeitsstunden wurden anderen Posten zugerechnet. Es würden für mehrere Jahre Originallisten und beschönigte Aufstellungen existieren, so die ehemalige Gemeindemitarbeiterin weiter.

Wachter wehrt sich

Er habe Bauhofmitarbeiter sicherlich nicht missbräuchlich für sich arbeiten lassen, sagt Burkhard Wachter zu den Vorwürfen. Wachter räumt aber ein, dass Mitarbeiter dafür bezahlt wurden, wenn sie privat für ihn tätig waren.

NEOS: “Aussitzen ist die Devise!”

“Bei der Landesregierung und der Gemeindeaufsichtsbehörde mahlen die Mühlen mehr als langsam” – ist das Fazit von NEOS Landessprecherin Sabine Scheffknecht zur jüngsten Anfragebeantwortung von Landeshauptmann Wallner und Landesrat Schwärzler in der Causa Vandans.

Die erst kürzlich medial bekannt gewordenen Vorwürfe gegen den Vandanser Bürgermeister seien teilweise bereits seit 2016 bekannt, so die NEOS via Aussendung. “Wieder einmal zeigt sich, dass bei den verantwortlichen Aufsichtsorganen auf Landes- und Bezirksebene offenbar Aussitzen die Devise ist”, so Scheffknecht. Statt schnell und konsequent jedem Hinweis auf Fehlverhalten eines Bürgermeisters nachzugehen, häuften sich die Vorwürfe gegen den Vandanser Bürgermeister nun schon seit Jahren, ohne dass offiziell ein Ergebnis der Prüfungen bekannt gemacht werde. “Genau solche Fälle tragen dazu bei, dass bei Vielen der Eindruck entsteht: die Machthabenden richten sich’s eh selbst! – Das führt nicht nur zu Politikverdrossenheit, sondern ruiniert gleichzeitig auch den Ruf vieler (anderer) Bürgermeister, die sehr korrekt und im Sinne des Gemeinwohls agieren”, ist Scheffknecht überzeugt und fordert bei solchen Vorwürfen eine schnelle, korrekte Prüfung sowie eine transparente Aufarbeitung. “Die Menschen hier im Land haben es verdient, dass mit offenen Karten gespielt wird. Ist etwas an den Vorwürfen dran, muss es Konsequenzen geben. Ist nichts an den Vorwürfen dran, ist der Bürgermeister schnell rehabilitiert”, ist Scheffknecht überzeugt. “Aber vermutlich wird wieder viel Wasser den Rhein runter fließen, bevor endgültig geklärt ist, was in Vandans tatsächlich vorgefallen ist!”

Massive Vorwürfe gegen Wachter: Den ganzen Artikel in den “VN” nachlesen

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