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Urlaub am Ende der Welt

Die Whitsundays - eine Gruppe von 74 meist unbewohnten Inseln Die Whitsundays - eine Gruppe von 74 meist unbewohnten Inseln - © VN-D.Scherz
Australien von seiner besten Seite – das ist Queensland. Eine Reise mit magischen Momenten.

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Wir sind 16.000 Kilometer von zu Hause entfernt, direkt am Great Barrier Reef vor der Küste Australiens. Um uns herum
nur das offene Meer und absolute Stille. Die Sonne ist gerade dabei, spektakulär in den Ozean zu versinken, und das Farbenspiel am Himmel scheint unwirklich. Damit beginnt eine Nacht, wie es sie nur einmal im Leben gibt. Eine Nacht am größten Korallenriff der Welt, gemeinsam mit nur einer Handvoll Menschen auf einer einsamen, schwimmenden Plattform draußen im Pazifik.

Hautnah dran am Weltwunder

Der Fantasea Reefsleep ist die wohl außergewöhnlichste Art, die faszinierende Unterwasserwelt des Great Barrier Reef zu erleben. Einsames Schnorcheln am frühen Morgen gemeinsam mit Fischen und Schildkröten, ein Unterwasser-Dinner im Observatorium der Plattform oder eine private Tour mit dem Glasbodenboot – näher dran am Riff kann man kaum sein.

Das Tor zu diesem Paradies sind die Whitsundays, eine Gruppe von 74 meist unbewohnten Inseln. Der Mensch
spielt in dieser faszinierenden Naturkulisse generell nur eine kleine Nebenrolle – zum Glück. Selbst den schneeweißen,
sieben Kilometer langen Traumstrand Whitehaven Beach auf Whitsunday Island hat man mit ein bisschen Glück ganz für sich alleine.

Wie verschwenderisch die Natur in Queensland mit ihren Reizen umgeht, erleben wir nach einem kurzen Inlandsflug weiter in den tropischen Norden. Von Cairns aus beginnt das Abenteuer Regenwald. Und man erkennt schnell: die Dimensionen entsprechen dem, was man sich von Australien erwartet.

Vom Riff in den Regenwald

Das Regenwaldgebiet ist eines der größten und ältesten der Erde, es reicht weit ins Landesinnere und grenzt an der Küste direkt an die endlosen Traumstrände. Einen ersten Überblick über dieses Naturwunder verschafft man sich am besten aus luftiger
Höhe: Die Skyrail-Seilbahn gleitet nur wenige Meter über den Baumkronen dahin, vorbei an tiefen Schluchten und tosenden Wasserfällen.

Jetzt ist die Lust am Unbekannten aber erst so richtig geweckt, und es geht mit dem Mietauto noch weiter Richtung Norden – in den Daintree National Park. Auf eigene Faust oder mit einem Guide taucht man dort ganz tief ein in die exotische Pflanzenwelt. Gewaltige, bis zu 3000 Jahre alte Baumriesen dominieren den feuchten Regenwald.

Weil wir in dieser Kulisse jetzt Lust haben auf eine Extradosis Adrenalin, geht’s nochmal ab in die Lüfte. Beim Jungle-
Surfing sausen wir mit dem Flying Fox durch die Baumwipfel, in einer Höhe von bis zu 20 Metern über dem Boden. Die wohl intensivste Art, den jahrtausendealten australischen Regenwald zu erleben.

Trauminseln, Traumstrände

In einem Bundesstaat, der 20 Mal größer ist als Österreich, gibt es aber noch viel mehr zu erleben. Also bringt uns ein
weiterer Inlandsflug nun ganz in den Süden von Queensland. Dort warten nicht nur Surfboys und Beachgirls an der Sunshine und der Gold Coast auf uns, sondern weitere Naturwunder.

Zwei Inseln, wie sie unterschiedlicher kaum sein können – und die
mit absoluten Traumstränden aufwarten. Am südlichen Ende des Great Barrier Reef, etwa 80 Kilometer von der Küste entfernt, liegt Lady Elliot Island. Ein gerade mal 0,6 Quadratkilometer großes Paradies, ein perfektes Stück Erde. Maximal 120 Menschen gleichzeitig dürfen sich auf der Insel aufhalten, denn hier hat die Natur das Sagen. Am schneeweißen Strand legen
Meeresschildkröten jedes Jahr ihre Eier ab. Draußen am Korallenriff tummeln sich Riesenmantas, Riffhaie und tausende Fische. Und jeden Sommer nisten auf der Insel bis zu 200.000 Zugvögel.

Zum Abschluss geht’s weiter auf die größte Sandinsel der Welt – auf Fraser Island. Das nächste Naturwunder: 163.000 Hektar ist die Insel groß – und sie besteht ausschließlich aus Sand. Entsprechend beeindruckend ist der 124 Kilometer lange Strand,
der aufgrund seiner Breite sogar als „Highway“ für Autos genützt wird. Im Inneren von Fraser Island findet man hingegen unberührten, subtropischen Regenwald, Mangrovensümpfe und kristallklare Süßwasserseen. Wenn man dann am schneeweißen Strand des Lake McKenzie liegt und von der Schönheit der Natur überwältigt ist, spätestens dann weiß man:
Australien hat echt von allem ein bisschen mehr.

 

REISEINFOS

Visum: Zur Einreise wird ein Visum benötigt. Das sogenannte eVisitor kann einfach im Internet beantragt werden und berechtigt zu einem dreimonatigen Aufenthalt (Info: www.immi.gov.au/e_visa/evisitor.html)
Klima: Queensland ist von zwei unterschiedlichen Klimazonen geprägt. Im Norden herrscht tropisches, im Süden subtropisches Klima. Man unterscheidet zwei Jahreszeiten: Winter von Juni bis August mit Temperaturen zwischen 23 und 29 Grad, Sommer von September bis Mai mit Werten zwischen 28 und 31 Grad. Die beste Reisezeit ist von April bis Oktober.
Weitere Informationen: Auf der deutschsprachigen Homepage von Queensland unter www.queenslandaustralia.eu/de.
Linktipps: www.whitsundaytourism.com; www.daintree-rec.com.au; www.rainforest.com.au; www.skyrail.com.au; www.junglesurfi ng.com.au; www.silkyoakslodge.com.au.

 

(VN)

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