UN helfen Kuba nach Hurrikan “Irma” mit Lebensmitteln

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Fast 700.000 Kubaner müssen versorgt werden
Fast 700.000 Kubaner müssen versorgt werden - © APA (AFP)
Die Vereinten Nationen (UN) unterstützen Kuba nach dem verheerenden Wirbelsturm “Irma” mit Lebensmittellieferungen. Insgesamt würden 5,7 Millionen Dollar (4,77 Millionen Euro) aufgebracht, um fast 700.000 Kubaner in den am schwersten betroffenen Gebieten zu versorgen, teilte das Welternährungsprogramm der UN am Samstag in Havanna mit.

In den verwüsteten Regionen würden kostenlose Reis- und Bohnenrationen an die Bevölkerung verteilt. “Irma” war am vergangenen Wochenende entlang der Nordküste Kubas Richtung USA gezogen. Auf der Karibik-Insel wurden Dächer abgedeckt, die Stromversorgung unterbrochen und Ernten vernichtet.

“Dieser Hurrikan hat sich entlang der gesamten Küste bewegt, mit beispiellosen Auswirkungen”, sagte der Exekutiv-Direktor des Welternährungsprogrammes, David Beasley, bei einem Besuch in der kubanischen Hauptstadt. Die Versorgung der elf Millionen Kubaner sei vermutlich kurz- und mittelfristig beeinträchtigt. Rund 60.000 Hektar Agrarland seien zerstört worden.

Im Atlantik hat sich indes ein neuer, potenziell gefährlicher Tropensturm gebildet. “Maria” steuerte am Sonntag mit Windgeschwindigkeiten von gut 100 Stundenkilometern auf die Kleinen Antillen zu. Der Sturm könnte in den nächsten Tagen, dann erstarkt zu einem Hurrikan, mehrere der Inseln treffen, die schon von “Irma” heimgesucht und teilweise verwüstet wurden.

Für Antigua, Barbuda, St. Kitts, Nevis, Montserrat, St. Maarten und Anguilla gab das Hurrikan-Zentrum in Miami (Florida) bereits eine “HurricaneWatch” aus – das entspricht einer Vorwarnung. Auch Puerto Rico könnte Mittwoch oder Donnerstag von “Maria” getroffen werden. Ob ihr danach zu erwartender Kurs auch die US-Ostküste ein Gefahr bringen könnte, blieb zunächst unklar.

(APA/ag.)

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