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Tunnelunfälle: Disziplin der Fahrer Hauptproblem

Jeder zweite Tunnelunfall ist auf zu geringem Sicherheitsabstand zurückzuführen.
Jeder zweite Tunnelunfall ist auf zu geringem Sicherheitsabstand zurückzuführen. ©VOL.AT
Bregenz - KfV analysierte Tunnelunfälle. 20 Prozent aller Autobahn-Verletzten verunfallen in einem Tunnel.
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Rätselraten um Unfallserie im Pfändertunnel


Die gute Nachricht zuerst: Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Unfall in einem Tunnel ereignet oder Personen dort verunglücken, ist geringer als auf den Freilandstrecken selbst. Das belegt eine Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV), die sich den Tunnelunfällen in Österreich widmete. 80 Prozent aller Verletzten auf Autobahnen und Schnellstraßen verunfallten außerhalb der Tunnel – 20 Prozent im Tunnel. Nun die schlechte Nachricht: Wenn es zu einem Unfall in einem Tunnel kommt, ist der Verletzungsgrad deutlich schwerer. Vor allem in Röhren mit Gegenverkehr, wie beispielsweise der Pfänderdurchfahrt. Das Risiko, bei einem Unfall getötet zu werden, ist im Tunnel sogar doppelt so hoch wie auf Autobahnen.

Gefahrenbereich: Portal

Die meisten Unfälle im Tunnelbereich ereignen sich gleichwohl rund um das Portal. Der sogenannte Vor- und Nachlauf – der etwa 250 Meter lange Bereich vor dem Portal und nach der Ausfahrt – wurde bei der Studie als Unfallhäufungspunkt ausgemacht. Die Geschwindigkeitsreduktion scheine viele Autofahrer zu überfordern, so die Erklärung. Zu geringe Abstände, Rückstaus sowie die Missachtung der Tunnelampel führten speziell vor den Einfahrten zu vielen Auffahrunfällen. Daher kamen die Verantwortlichen der Studie zu dem Ergebnis, dass nicht die Tunnel an sich, sondern die oft niedrige Verkehrsdisziplin als Hauptproblem anzuführen ist. „Jeder zweite Tunnelunfall ist auf zu geringen Sicherheitsabstand zurückzuführen und viele Unfälle ließen sich vermeiden, wenn man einfach vom Gas geht“, erklärt Martin Pfanner, Leiter des KfV Vorarlberg.

Um die Alleinunfälle im Portalbereich abzuschwächen, werden Anpralldämpfer empfohlen. Außerdem sollten Geschwindigkeiten und Abstände strikter kontrolliert sowie das Gewicht und die Ladungssicherung bei Gütertransporten häufiger überprüft werden.

Verhalten im Tunnel

Das richtige Verhalten der Fahrzeuglenker im Tunnel kann über Leben und Tod entscheiden. Tipps des KfV

– Schalten Sie vor Einfahrt in den Tunnel das Licht ein.
– Halten Sie sich an die Geschwindigkeitslimits und den notwendigen Sicherheitsabstand.
– Beachten Sie die Überholverbote, keinesfalls wenden oder rückwärts fahren.
– Im Tunnel nur im Notfall anhalten.

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