Zemma goht meh – Das Crowdfunding-Projekt der VS Latschau

Von Nadine Kasper
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Volksschule Latschau
Volksschule Latschau - © VS Latschau
Die Kleinschule Latschau hat sich ein großes Ziel gesetzt: für notwendige Modernisierungen, wichtige Unterrichtsmaterialien und ein Theaterprojekt über die Crowdfunding-Plattform “Startnext” das dafür benötigte Geld zu sammeln.

Die Crowdfunding-Plattform ermöglicht jedem, der ein Projekt verwirklichen will, dem jedoch die finanziellen Mittel dazu fehlen, über eine „Crowd“ (Menschenmenge) zu finanzieren. Von dieser kreativen Möglichkeit machen nun auch die Eltern der Kleinschule Latschau Gebrauch: „Über den Verkauf auf Weihnachtsmärkten und Basaren kommt zwar schrittweise Geld in die Klassenkasse – jedoch unter dem Strich zu wenig. Die Gemeinde unterstützt die Neugestaltung der Schule dankenswerterweise sehr, aber für weitere notwendige Schritte zur Modernisierung möchten wir Eltern nun gemeinsam mit der Lehrerin Heidi Strolz neue, spannende Wege gehen und haben uns deshalb für Startnext entschieden – eine wirklich tolle Idee der Zukunft.”

Preise für Spender

Gemeinsam mit Montafon TV haben die Kinder der VS Latschau in den letzten Tagen ein Video über ihren Schulalltag und kurze „Dingsda-Clips“ gedreht, die auf Startnext, der Homepage und der Facebookseite zu sehen sind.
Als “Dankeschön” für ihre Unterstützung erhalten die Spender einige schöne Preise, z. B. kulinarische Köstlichkeiten, interessante Workshops, Eintrittskarten zum Theaterprojekt der Kinder uvm. Am Ende des Schuljahres werden die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Schauspieler Peter Windhofer ein Theaterstück erarbeiten und aufführen.

Das Crowdfunding-Projekt kann bis 09. Juli auf www.startnext.com/volksschulelatschau unterstützt werden. Wird bis dahin die Summe von 8.000 Euro erreicht, erhält die Volksschule Latschau die gesamten Spenden. Wird die Zielsumme jedoch nicht erreicht, überweist Startnext die bis dato getätigten Spenden an die Geldgeber zurück und die Eltern müssen nach einer anderen Möglichkeit suchen, die Schule finanziell zu stützen.

„Sollten wir die Zielsumme nicht erreichen, finden wir eben eine andere Möglichkeit. Doch wir sind guter Dinge! Wir alle stehen voll und ganz hinter der Volksschule. Warum auch nicht? Wenn wir unseren Kindern in einer Welt, die geprägt ist von Leistungsdruck, Stress und Geschwindigkeit, eine Alternative bieten können, die ihnen Raum zur Entfaltung und Freude am Lernen schenkt, warum sollten wir diese Chance dann nicht nützen?“ so Barbara Netzer, Elternvertreterin an der Volksschule Latschau.

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