Page 1Page 1 CopyGroupGroupCombined ShapePage 1Page 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Trumps Anwalt zahlte laut Bericht Pornostar Schweigegeld

Erneute Vorwürfe gegen den US-Präsidenten
Erneute Vorwürfe gegen den US-Präsidenten ©APA (AFP)
Ein Anwalt von US-Präsident Donald Trump soll einer Pornodarstellerin Schweigegeld gezahlt haben, um sie davon abzuhalten, über eine angebliche Affäre zwischen ihr und Trump zu berichten. Das berichtete das "Wall Street Journal". Trumps langjähriger Anwalt Michael Cohen soll demnach Stephanie Clifford einen Monat vor der Präsidentschaftswahl 2016 130.000 Dollar (über 107.000 Euro) bezahlt haben.

Clifford wollte damit laut dem Bericht die Veröffentlichung der angeblichen sexuellen Begegnung zu verhindern. Trump und Clifford sollen sich laut den privaten Erzählungen des Pornostars 2006 am Rand eines Golfturniers getroffen haben – zu dem Zeitpunkt war der Immobilienmilliardär bereits ein Jahr mit seiner Frau Melania verheiratet.

Das “Wall Street Journal” hatte vor der Präsidentschaftswahl im November 2016 berichtet, Clifford stehe in Gesprächen mit dem US-Sender ABC über eine mögliche Veröffentlichung ihrer Geschichte. Der Schweigedeal sei daraufhin zwischen Cohen und Cliffords Anwalt ausgehandelt worden, berichtete das Blatt nun unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Kreise.

Das Weiße Haus wies den Bericht des “Wall Street Journal” zurück. Es handle sich um “alte, recycelte Geschichten, die vor der Wahl veröffentlicht und entscheiden dementiert worden waren”, erklärte es.

Während der Wahlkampagne war ein Mitschnitt aus dem Jahr 2005 an die Öffentlichkeit gelangt, in dem Trump sich damit rühmt, er könne sich bei Frauen alles erlauben, weil er ein Star sei – auch ihnen zwischen die Beine zu greifen oder sie ungefragt zu küssen. Mehrere Frauen waren daraufhin an die Öffentlichkeit gegangen und hatten Trump der sexuellen Übergriffe beschuldigt.

Trump wies alle Vorwürfe kategorisch zurück. In jüngster Zeit behauptete er sogar, die Stimme auf dem Mitschnitt sei nicht seine.

(APA/ag.)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  1. VOL.AT
  2. Politik
  3. Trumps Anwalt zahlte laut Bericht Pornostar Schweigegeld
Kommentare
Noch 1000 Zeichen