Trendy – gemeinsam garteln in der Stadt

Akt.:
1Kommentar
Trendy – gemeinsam garteln in der Stadt
© pixabay.com
Die Betonwüste lebt. „Urban Gardening“ heißt der Trend, der von London und New York aus die Städte der Welt erobert. Man pflanzt im Stadtgebiet Blumen, Gemüse- und Obstpflanzen an und freut sich über garantierte biologische Qualitätsware.

Gemeinsames Garteln in der Stadt erlebt derzeit einen Boom. Mehr als 50 Gemeinschaftsgärten gibt es allein in Wien – Tendenz steigend. Wobei, eigentlich wird ja städtischer Gartenbau betrieben, seit es Städte gibt. Bis ins 19. Jahrhundert hinein konnte man Gemüse nämlich nicht weit transportieren, weil die Transportmittel zu langsam waren, um Frische zu garantieren. Es gab auch keine Supermärkte mit Gemüseabteilung wie heute. Also  gab es in den Städten eigene Viertel, in denen frisches Obst und Gemüse produziert wurden. Man nannte sie Marktgärten. Die resoluteren Waren wiederum wurden außerhalb der Stadt angebaut und auf den Märkten feilgeboten, wie das ja auch heute geschieht.Spätestens mit dem Ende der Nachkriegszeit ist auch das Ende des Gemüseanbaus in der Stadt gekommen. Auf die Idee, am Rasen im Gemeindebau etwas anzubauen, ist damals niemand gekommen. Heute feiert das gemeinsame Gemüse anbauen mitten in der Stadt fröhliche Urständ´. Begonnen hat die Renaissance des gemeinsamen Kultivierens der Flora  in London und New York. Junge Menschen begannen dort, auf kleinen Brachflächen zwischen Straßen und Häusern allerlei anzubauen. Und so schnell wie die Schwammerln nach dem Regen hat sich diese Bewegung weltweit verbreitet.

Schulklassen und Kindergartengruppen kommen zum Garteln

Nett anzusehen sind diese eingezäunten Oasen im Großstadtrevier allemal. Und Jung und Alt kommt zusammen, um die neuesten Geheimnisse gegen Schnecken, Läuse & Co. auszutauschen. Vielleicht fördert die Stadt Wien deshalb Nachbarschafts- und Gemeinschaftsgärten.

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


Aktuelle News

- Das war das Klassik Krumbach F... +++ - Vorarlberg: Körperverletzung b... +++ - Vorarlberg: Gericht löste Fami... +++ - Kiesabbau an der Kanis beim VN... +++ - Vorarlberg: Verirrte Wanderin ... +++ - Öffentlichkeitsfahndung: 15-jä... +++ - Nachzapf: "Es braucht nicht im... +++ - Nationalratswahl: Gemeinden le... +++ - FPÖ Vorarlberg stellt ihre Kan... +++ - Ein Jahr Gefängnis für vorbes... +++ - Vorarlberg: Zwiebel-Lauchkuche... +++ - Universum-Dreh mit Hermann Mai... +++ - Vorarlberg: Eine Hundepension ... +++ - Geisterfahrer (88) rast in Aut... +++ - Vorarlberg: Vater und Tochter ... +++
1Kommentar

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen

HTML-Version von diesem Artikel