9. Februar 2010 16:02; Akt.: 9.02.2010 16:02

Toyota-Gaspedale: "Es kann nichts passieren"

"Es kann im Grunde nichts passieren", meint Edgar Ellensohn "Es kann im Grunde nichts passieren", meint Edgar Ellensohn - © VOL Live / Iris Burtscher
Rankweil - In Vorarlberg sind ungefähr 1330 Toyota-Modelle von der Rückholaktion betroffen. In den kommenden Tagen soll es losgehen. (16 Kommentare)

Entgegen der ursprünglichen Annahmen von über 34 000 Wagen sind laut Edgar Ellensohn von Toyota Ellensohn in Österreich nun exakt 19 003 Fahrzeuge von der Rückholaktion betroffen. 7 Prozent davon halten sich vorzugsweise auf den Straßen Vorarlbergs auf. Bereits ab Mittwoch werden die ersten Umbauteile in den Geschäftsfilialen eintreffen. In der Folge werden die Kunden zur Überprüfung ihrer Gaspedale eingeladen. “Wenn das Teil defekt ist, erfolgt sofort der Austausch.” Die ganze Prozedur soll in zwanzig Minuten erledigt sein. Welche Fahrzeug-Modelle betroffen sind, sei ab Mittwoch auf der Toyota-Homepage ersichtlich.

“Es kann nichts passieren”

In Amerika haben die fehlerhaften Gaspedale bereits Unfälle verursacht. In Europa sei die Gefahr aber gering. Bislang gebe es europaweit noch keinen Fall, der einen Schaden verursacht habe. Wie dieser Unterschied zwischen Europa und Amerika zustande kommt, ist für Ellensohn zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht erklärbar. Er erwartet sich diesbezüglich aber Informationen vom Importeur. Die Verunsicherung der Kunden habe inzwischen nachgelassen, “weil die Leute wissen, dass im Grunde nichts passieren kann”, erklärt Ellensohn. Insgesamt zeigt er sich über die gestiegene Medienpräsenz erfreut, welche die Rückholaktion für sein Autohaus mit sich bringt: “Ich hoffe, dass sich alle Leute, die nun so oft Toyota hören, zu uns ins Haus kommen  und sich von der Qualität unserer Produkte überzeugen”, so der Auto-Profi abschließend.


Edgar Ellensohn über die Toyota-Rückholaktion in Vorarlberg



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