Tolle Möglichkeit in die Berufswelt zu schnuppern

Von Gemeindereporter Carmen Thurnher
Beim Infostand des GH Krönele bildeten sich lange Schlangen. Alle wollten die leckeren Brötchen probieren bzw. selbst einmal Hand anlegen.
Beim Infostand des GH Krönele bildeten sich lange Schlangen. Alle wollten die leckeren Brötchen probieren bzw. selbst einmal Hand anlegen. - © cth
Zukunfts-Lust-Messe im Reichshofsaal begeisterte Besucher. 

Lustenau. Vor dem Stand des Gasthofs Krönele drängen sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler. Jeder möchte selbst einmal Hand anlegen und mit dem Spritzsack Aufstriche auf den Brötchen platzieren. Das Krönele-Team rund um Ulrike Fink gibt gerne Tipps und steht Rede und Antwort. „Ihr seid eine ganz tolle Truppe! Geschickt und interessiert, das gefällt mir!“, gibt die engagierte Krönele-Chefin den Jugendlichen mit auf den Weg.

Auf dem Programm steht die bereits 5. Zukunfts.Lust-Messe in Lustenau und das Vorzeigeprojekt kommt an – bei den Schülern als auch bei den Unternehmen, die sich daran beteiligen.

Einblicke in verschiedene Berufssparten

Die Lustenauer Mittelschulen und Unternehmen haben sich zu diesem Pilotprojekt zusammengetan, das sich sehen lassen kann. Unter der Leitung von Lustenau Marketing hatten rund 150 Schüler der dritten Klassen Mittelschule die Möglichkeit, in verschiedene Lustenauer Betriebe zu schnuppern und tolle Werkstücke in den Unternehmen herzustellen. Diese wurden bei der Zukunfts.Lust Messe im Reichshofsaal schließlich präsentiert und die Teilnehmer berichteten von ihren Erfahrungen in den Lustenauer Lehrbetrieben. Gleichzeitig gab es die Gelegenheit viele Informationen zum Thema Lehre in Lustenau zu erhalten, alles über die verschiedenen Berufsfelder und Karrierewege zu erfahren und sich direkt für Schnupperstellen zu bewerben.

Großes Interesse

Knapp 500 Schüler aus Vorarlberg ließen sich diese Chance nicht entgehen und schauten auf einen Messebesuch in Lustenau vorbei. Einige Projektteilnehmer führten die interessierten Gruppen durch die Messe, darunter auch Emmanuelle Frei aus der MS Kirchdorf. Sie hatte die Möglichkeit in der BuLu (Buchdruckerei Lustenau) einmal hinter die Kulissen zu blicken und konnte selbst Visitenkarten herstellen. „Ich finde das Projekt wirklich super und fand es sehr interessant bei meinen Schnuppertagen“, berichtet die junge Lustenauerin. Auch Bernd Grabher von der BuLu ist begeistert vom Projekt. „Für unsere Firma ist das eine großartige Gelegenheit den Jugendlichen zu zeigen, was z.B. alles hinter dem Beruf des Buchbinders steckt. Man kann den Jugendlichen so ganz anders vermitteln, was diesen Beruf ausmacht.“ Mission also absolut gelungen.

 

Und einen Stand weiter gab es auch gleich „Schnupperstellen“ zu vergeben – Ulrike Fink vom Krönele hatte schließlich einige begabte „Spritzsackkandidaten“ entdeckt!

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