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Tödliche Schüsse in St. Margrethen: Verdächtiger gefasst

Schneller Fahndungserfolg der Schweizer Polizei - ein Tatverdächtiger wurde festgenommen. Schneller Fahndungserfolg der Schweizer Polizei - ein Tatverdächtiger wurde festgenommen. - © VOL.AT/Hartinger (Themenbild)
Rund fünf Stunden, nachdem im schweizerischen St. Margrethen ein Ehepaar auf offener Straße erschossen wurde, hat die Kantonspolizei St. Gallen einen Verdächtigen festgenommen. Dieser kannte seine Opfer, lebte im selben Wohnhaus und offenbar kam es öfters zu heftigem Streit.

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Der 41-jährige Schweizer sei kurz vor 23 Uhr in Rorschach gefasst worden, nachdem er kurz vor 18 Uhr ein älteres Ehepaar mitten in St. Margrethen erschossen haben soll. Wie die Schweizer Polizei am Dienstag mitteilte, ließ sich der Mann widerstandslos festnehmen. Die Tatwaffe trug er nicht bei sich, nach ihr wird noch gesucht. Laut einer Sprecherin der Staatsanwaltschaft ist der Mann vorbestraft.

Öfters Streit mit den Opfern

Nach bisherigem Ermittlungsstand führte der Verdächtige die Tat alleine aus. Bis Frühling 2012 wohnte er im selben Mehrfamilienhaus wie das Ehepaar, dürfte seine Opfer also gekannt haben.

Er ist für die Polizei kein Unbekannter, diese musste in den vergangenen zwei Jahren zweimal wegen Streitigkeiten zwischen dem Mann und dem Ehepaar anrücken, dabei wurden Anzeigen erstattet. Auch mit anderen Bewohnern soll der Mann Meinungsverschiedenheiten gehabt haben.

Spurensicherung abgeschlossen

Der 74-jährige Mann verstarb noch am Tatort, seine 67-jährige Frau erlag einige Stunden später im Spital ihren schweren Verletzungen. Die Polizei hält sich mit genaueren Angaben zu Motiv und Tathergang zurück und verweist auf die laufenden Ermittlungen.

Die Behörden hatten nach der Bluttat schnell reagiert und mit einem Großaufgebot in der Ostschweiz gefahndet, das leere Fluchtauto wurde auf einem Pannenstreifen auf der A1 in Fahrtrichtung St. Gallen gefunden. Die Spurensicherung am Tatort und dem aufgefundenen Auto ist so gut wie abgeschlossen. Es folgen nun labortechnische Untersuchungen durch den Dienst Forensische Chemie und Technologie der Kantonspolizei St.Gallen. (red/KaPo St. Gallen)

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