RespekTiere veranstaltete etliche Demonstrationen im In- und im Ausland. - © RespekTiere
Rumänien hat 2008 das Töten von Straßentieren verboten. Die Maßnahmen zur Kontrolle der Straßentierpoppulation hat man jedoch nicht allzu ernst genommen. So wurden die Hunde zu einem wirklichen Problem.
Der Verein RespekTiere ist seit einigen Jahren mehrmals pro Jahr auf Hilfsfahrten in Rumänien unterwegs. So viele Hunde wie bei der letzten Fahrt im November haben die Mitglieder jedoch noch nie gesehen: An buchstäblich jeder Ecke fanden sie Straßenhunde, allein in Bukarest sollen es hunderttausende sein.
Am 21. November des vergangenen Jahres beschloss man im Parlament das gültige Gesetz zu kippen, und durch ein neues zu ersetzen. Das Gesetz PL-912 war geboren. Dieses besagte, dass es ab nun im Ermessen der jeweiligen Dorf- oder Stadtgemeinde war, ob man Töten wolle oder doch lieber auf Kastrationsprogramme zu setzen.
RespekTiere veranstaltete daraufhin etliche Demonstrationen im In- und im Ausland. Auch wurden Petitionen in das Internet gestellt, und zu Foto-Aktionen aufgerufen. Die Bilder dieser Aktion können auf der Homepage von Respektiere betrachtet werden (http://www.respektiere.at).