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Tierschützer-Prozess: Neuauflage startet am 13. Mai in NÖ

Tierschützer-Causa: Neuauflage des Prozesses startet am 13. Mai
Tierschützer-Causa: Neuauflage des Prozesses startet am 13. Mai ©APA (Sujet)
Die teilweise Neuauflage des Tierschützer-Prozesses findet ab 13. Mai am Landesgericht Wiener Neustadt statt. Fünf Angeklagte müssen sich in drei verschiedenen Verfahren u.a. wegen Tierquälerei, versuchter und vollendeter schwerer Nötigung, Sachbeschädigung sowie wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt verantworten.
Aufregung um Geste
Gute Laune im Gerichtssaal
Keine Schuldbekenntnisse
Freisprüche aufgehoben
Protest wegen Prozess
Knapp 7.000 Euro Schaden

Den Vorsitz hat Richter Erich Csarmann. Den Prozessauftakt bildet das Verfahren gegen den ehemaligen Kampagnenleiter der Vier Pfoten wegen Tierquälerei. Am 19. Mai stehen dann drei Tierschützer wegen versuchter schwerer Nötigung aufgrund einer Demonstration vor der Zentrale einer Bekleidungshandelskette sowie einer Rede auf der Aktionärsversammlung eines Modehauses vor Gericht. Am 27. und 28. Mai muss sich ein Angeklagter wegen versuchter und vollendeter schwerer Nötigung aufgrund von E-Mails an zwei Bekleidungsunternehmen sowie wegen Sachbeschädigung und Widerstands gegen die Staatsgewalt verantworten. Die Ladungen seien bereits hinausgegangen, teilte Gerichtssprecher Hans Barwitzius mit.

Tierschützer-Prozess: Neuauflage

Die im Zusammenhang mit der Anklage wegen ähnlicher E-Mails vom Verein für Tierfabriken (VgT) eingebrachten 627 Selbstanzeigen würden noch überprüft, sagte Erich Habitzl von der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt auf APA-Anfrage. Davor waren bereits 3.000 Selbstanzeigen von der Oberstaatsanwaltschaft im Februar zurückgelegt worden.

In Wiener Neustadt hatten sich 13 Tierschützer 14 Monate lang wegen Beteiligung an einer kriminellen Organisation vor Gericht verantworten müssen. Für acht Angeklagte wurde der im Mai 2011 erfolgte Freispruch vom Mafia-Paragrafen 278a StGB rechtskräftig. Die übrigen fünf Freisprüche wurden vom Oberlandesgericht (OLG) Wien im Juni 2013 aufgehoben.

(APA)

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