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Gedichte und Gitarrenmusik: Einladung zur literarischen Entdeckungsreise

Der neue Gedichtband von Walter L. Buder ist - nach innen und aussen hin - eine kleine Kostbarkeit.
Der neue Gedichtband von Walter L. Buder ist - nach innen und aussen hin - eine kleine Kostbarkeit. ©Leonie Ramoser
Die Thüringerberger Walserbibliothek hat am Freitag, 24.03.2017 (20 Uhr) den Bregenzer Autor Walter L. Buder zu Gast.

Er wird in einer Lesung seinen neuen Gedichtband mit dem Titel “dich” vorstellen, begleitet von Christian Rüscher mit der Gitarre.

„Du hast mich zum reden gebracht, nun: höre!“ – klingt schon fast prophetisch, ein wenig wie ein später Widerhall jener hellhörigen Frauen und Männer des Ersten Testamentes, schreibt der Germanist und Theologe Klaus Gasperi im Nachwort des Buches. Der Autor seinerseits, vielen als ehemaliger Chefredakteur des “KirchenBlatt” bekannt, ist bescheidener: Irgendwie “ist mir das Schreiben wie eine zweite Natur” und in seiner Pension habe er “den literarischen und poetischen Faden” wieder aufgenommen. Herausgekommen ist ein ganz besonderes und auch sehr schön gestaltetes, durchaus bibliophiles Buch, das im Hecht-Verlag (Hard) erschienen ist.

In der Rolle des Dichters und Autor ist er, “weil ihn da eine_r angeredet hat, weil ihn irgendetwas angesprochen und bewegt hat. Eine Bewegung, die Wellen schlägt: glockenhell jedoch/ ein ping/ und findet zart und hell, im ohr – nur eines:/ anklang”, heißt es in einem der Texte, die im Laufe der literarischen Entdeckungsreise zu Gehör gebracht werden. In einer “so schönen Bibliothek zu lesen ist eine wunderbare Sache und noch schöner ist es, von einer Gitarre (Christian Rüscher) begleitet zu sein” freut sich Buder auf den Abend in Thüringerberg. Zwischen Büchern und Menschen, die Bücher mögen, haben Gedichte ihren Ort, wie “Quellen im Alltagsgestrüpp” muss man sie suchen.

Gedichte sind zwar eine ernste Sache nichtsdestotrotz aber auch unterhaltsam und “weil sie an der Oberfläche kratzen, das Gewöhnliche gegen den Strich bürsten und Pfade in die innere Tiefe suchen, kann so ein Abend auch ganz spannend sein”, ist er guter Dinge und freut sich auf viele Thüngerberger, die sich Zeit nehmen für das kleine Leseabenteuer. (weelbe)

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