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The Dark Knight Rises: Trailer und Kritik zum Film

The Dark Knight Rises: Trailer und Kritik zum Film
von Jeannine-Beatrice Riepl - Heftige Explosionen, ein Bösewicht mit furchteinflößender Maske, hübsche Frauen und ein Superheld, der aus seiner eigenen Asche wieder aufersteht, das sind die Zutaten für den Abschluss der „Batman“-Trilogie von Christopher Nolan: „The Dark Knight Rises“.

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Seit dem letzten großen Chaos in Gotham City sind einige Jahre vergangen. Harvey Dent wird nach wie vor als weißer Ritter gefeiert, während die Bevölkerung  Batman noch immer als Bösewicht in Erinnerung hat. Der gefallene Engel hat sich indes zurückgezogen, Bruce Wayne lebt abgeschieden in seiner Villa, einzig Alfred steht nach wie vor hinter Master Wayne. Da Frieden allerdings in einem Comic-Universum nicht lange anhält, lässt die nächste brutale Kriminalitätswelle nicht allzu lange auf sich warten. Im Untergrund formieren sich die bösen Mächte, unter der Diktatur von Bane, um Gotham City endgültig den Garaus zu machen. Bane ist ein wirklich übler Zeitgenosse, der schon allein durch seine furchteinflößende Maske eine unglaubliche Brutalität ausstrahlt und diese auch mit Leib und Seele lebt. Da die Polizei dieser Gewalt hilflos gegenübersteht entschließt sich Bruce Wayne, trotz heftiger Widerworte Alfreds, doch noch einmal als Batman zu agieren. Doch nicht nur Bane macht dem Dark Knight zu schaffen, auch Catwoman hat ihre Finger im Kampf um die Stadt im Spiel.

The Dark Knight Rises: Die Schauspieler

Christopher Nolan zeigt in seinem Abschlussfilm der „Batman“-Trilogie noch einmal alles was er zu bieten hat. Unzählige Explosionen, ein Feuerwerk an Special Effects und ein wirklich sehenswerter Cast enttäuschen Fans der bisherigen Filme garantiert nicht. Altbekannte Gesichter wie Michael Caine (Alfred), Gary Oldman (Commissioner Gordon), Morgan Freeman (Lucius Fox) und allen voran natürlich Christian Bale in der Rolle des Batman sind ebenso mit von der Partie wie auch neue Charaktere. Eine positive Überraschung ist etwa Anne Hathaway als Selina Kyle/Catwoman. Obwohl man Hathaway eigentlich in eher lieblicheren Rollen gewohnt ist, spielt sie die verführerische Diebin perfekt. Das Kostüm sowie auch den Stil, mit welchem sie den Charakter unterstreicht wirken nicht überzogen, man erinnere sich nur an das Gegenbeispiel Halle Berry in „Catwoman“ aus dem Jahr 2004. Auch Marion Cotillard hat berechtigt die Rolle der Miranda übernommen, sowie auch Joseph Gordon-Levitt als junger, idealistischer Detective Blake überzeugen kann. Mit Tom Hardy als Bösewicht Bane hat sich Christopher Nolan einen überzeugenden Schauspieler mit ins Boot geholt. Bereits bei „Inception“ haben die beiden zusammengearbeitet, was auch bei „The Dark Knight Rises“ sicherlich von Vorteil war.

Die Kritik

Insgesamt ist „The Dark Knight Rises“ eine solide Comicverfilmung, welche eindrucksvoll zeigt, was mit Special Effects alles möglich ist. Die Kameraführung ist einwandfrei, auch die Musik unterstreicht den fast durchwegs düsteren Charakter von Gotham City. Die Charaktere werden zwar gut in die Story eingeführt, einziger Wermutstropfen dabei ist, dass es fast schon ein bisschen zu viele für einen einzigen Film sind, welche eine wichtige Rolle spielen. Der Hauptfiesling Bane ist zwar wegen seiner schon fast archaischen Brutalität furchteinflößend, doch aufgrund seiner Maske ist es zeitweise doch ein wenig schwierig ihn bei Textpassagen gut zu verstehen. Auch sein Ende ist etwas enttäuschend und geschieht einfach viel zu abrupt – bei soviel Gewalt und Erbarmungslosigkeit hat er sich das einfach nicht verdient. Auch die Abwesenheit von Batman selbst im Großteil des Films verwirrt ein bisschen, schadet allerdings der Handlung nicht wirklich. Natürlich schwingen auch ein bisschen patriotische Gefühle mit, wenn zum großen Finale die zerrissenen USA-Flaggen im Wind wehen und die beiden Gruppen sich mit Gebrüll aufeinander stürzen, als ob man sich mitten in einer eher altertümlicheren Kampfszene befindet. Und auch der Kuss zwischen Batman und Catwoman gehört wohl einfach dazu.

The Dark Knight Rises: Das Resümee

Alles in allem bildet „The Dark Knight Rises“ einen gelungenen Abschluss der „Batman“-Trilogie, wie man sich das als Fan der Reihe gewünscht hat. Christopher Nolan ist ein actionreicher und explosiver letzter Teil gelungen, welcher mit einer tollen Schauspielerriege aufwarten kann. Für all jene also, die seit „The Dark Knight“ auf den letzten Teil warten: Es lohnt sich auf alle Fälle ins Kino zu gehen!

Der Trailer zu “The Dark Knight Rises”

(JRI)

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