Akt.:

Test von superschnellem Jet in den USA schlug fehl

Der Test mit einem superschnellen Jet, der sechsfache Schallgeschwindigkeit erreichen sollte, ist fehlgeschlagen. Das teilte die US-Luftwaffe mit.

 (11 Kommentare)

Korrektur melden

Demnach löste sich der unbemannte Hyperschalljet X-51A Waverider (Wellenreiter) bei dem Testflug zwar planmäßig von dem B-52-Bomber, der ihn über den Pazifik getragen hatte. Wenige Sekunden später sei aber ein Problem aufgetreten.

Es sei ein Fehler mit einem Kontrollruder festgestellt worden und die Maschine kurz danach verloren gegangen. Der Bomber mit dem "Wellenreiter" war vom Luftwaffenstützpunkt Edwards in Kalifornien aufgestiegen. Der Experimentalflieger, der gemeinsam mit der Flugzeughersteller Boeing entwickelt wurde, sollte nach dem Abkoppeln auf eine Geschwindigkeit von 7.000 Kilometern pro Stunde kommen. Mit einem solchen Tempo wäre London von New York in rund einer Stunde zu erreichen.

Problem mit dem Kontrollruder

Der Minijet wurde Wellenreiter getauft, da er auf den durch seine hohe Geschwindigkeit erzeugten Schockwellen reitet und dadurch noch mehr beschleunigt. Insgesamt sollte das Fluggerät bei dem Test die Geschwindigkeit von Mach 6 für 300 Sekunden halten.

In einer Mitteilung der Luftwaffe hieß es, dass sich der Jet über dem Wasser sicher vom Trägerbomber gelöst habe und der Raketenantrieb planmäßig gezündet worden sei. Nach 16 Sekunden sei jedoch ein Problem mit einem der Kontrollruder aufgetreten. Als sich der "Wellenreiter" etwa 15 Sekunden später vom Raketenantrieb getrennt habe, sei er außer Kontrolle geraten.

Die X-51 wird von Boeing und der Darpa (Defense Advanced Research Projects Agency) vorangetrieben, der Forschungsabteilung des US-Militärs. Die "Scramjet"-Technik könnte blitzschnelle Militärschläge aus der Luft möglich machen - wenn es den Entwicklern gelingen sollte, die technischen Probleme zu lösen. Eine Beförderung von Passagieren ist beim derzeitigen Stand der Technik allerdings noch Zukunftsmusik.

Werbung


Kommentare 11

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

 
noch 1000 Zeichen
 

HTML-Version von diesem Artikel
Verkehr in Vorarlberg
Werbung
Jetzt meistgelesen auf VOL.AT
Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmelden

Facebook-Benutzer?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Anmelden - oder ohne Registrierung diskutieren

Als VOL.AT User anmelden:




Passwort vergessen?

Unregistrierter User:

Bei unregistrierten Benutzern wird der Kommentar erst nach einer Prüfung freigeschaltet. Beleidigende, rassistische, ausfällige oder nicht themenbezogene Kommentare werden nicht veröffentlicht. Kommentare von eingeloggten Usern werden sofort veröffentlicht.

Neu registrieren



Bitte Javascript aktivieren!