TBC: 24 Betriebe trotz negativem Befund noch gesperrt

9Kommentare
Rinder auf den Alpen. Dort geht vom Rotwild die Gefahr einer Ansteckung durch den TBC-Erreger aus
Rinder auf den Alpen. Dort geht vom Rotwild die Gefahr einer Ansteckung durch den TBC-Erreger aus - © Bilderbox
Bregenz – Bis dato wurde in neun Vorarlberger Landwirtschaftsbetrieben der TBC-Erreger bei Rindern nachgewiesen. Neben diesen Betrieben sind derzeit 24 weitere ebenfalls gesperrt, bei denen zwar die TBC-Tests negativ blieben, die aber als Kontaktbetriebe gelten.

Damit sie wieder für den Viehverkehr freigegeben werden können, muss aufgrund der langen Inkubationszeit bei TBC noch eine zweite negative Untersuchung abgewartet werden, erklärt Landesveterinär Norbert Greber.

Rinder-TBC-Verordnung

Eine TBC-Infektion kann sehr langsam verlaufen, deshalb müssen laut Rinder-TBC-Verordnung auch Betriebe gesperrt werden, die in der Vergangenheit Kontakt mit einem Betrieb hatten, auf dem der Erreger nachgewiesen wird. Ist es offene TBC, so betrifft das alle jene Betriebe, die in den letzten sechs Monaten direkten Kontakt hatten.

Zweiter Befund muss abgewartet werden

Im konkreten Fall jenes Klostertaler Betriebes, auf dem kürzlich der ganze Bestand gekeult werden musste, sind sämtliche Alpkühe betroffen, die im vorigen Sommer mit Tieren dieses Betriebes zusammen auf einer Melkalpe waren. Das sind rund 100 Milchkühe in 18 Beständen, wovon 15 in Vorarlberg und drei in Tirol liegen. “Alle Milchkühe dieser Betriebe sind bereits einmal mit negativem Befund auf TBC untersucht worden. Aber erst nach einer zweiten negativen Untersuchung, die aufgrund der Fristen erst am 12. März stattfinden kann, können sie wieder als TBC-frei gelten”, betont Greber.

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


Aktuelle News

- CBD: Suchtprophylaxe sieht Can... +++ - Briefwahl: Grünen legten in Vo... +++ - Familiendrama in Mäder: 18 Jah... +++ - Wahlergebnisse: So zufrieden s... +++ - Finale zur Autowahl des Jahres +++ - Vorarlberger verursachen Unfal... +++ - Vorarlberg: Kuh Benita ist "Mi... +++ - IKEA in Lustenau: Raumplanungs... +++ - Geld-Trickdiebstahl: Polizei w... +++ - Legales Cannabis-Produkt : CBD... +++ - Nationalratswahl: Wallner freu... +++ - Millioneninvestition beim Vora... +++ - Wolford setzt bei Sparprogramm... +++ - Vorarlberger Grüne gehen nach ... +++ - Vorarlberger Jugendprojektwett... +++
9Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen

HTML-Version von diesem Artikel
Jetzt meistgelesen auf VOL.AT
Werbung