Tausende Gäste in US-Nationalpark tödlicher Virusart ausgesetzt

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US-Nationalpark Yosemite: Mäuse nisteten zwischen Zelten. US-Nationalpark Yosemite: Mäuse nisteten zwischen Zelten. - © EPA
Bis zu 10.000 Übernachtungsgäste im Yosemite-Nationalpark sind einer tödlichen Variante des Hantavirus ausgesetzt worden. Wie die Parkleitung am Freitag (Ortszeit) in Fresno mitteilte, wurden fast 3.000 Gäste angeschrieben, die in "Signature"-Zelten zwischen Juni und August übernachtet hatten.

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Da die Zelte auf vier Personen ausgelegt seien, könnten bis zu 10.000 Menschen dem von Mäusen und anderen Nagern übertragenen Virus ausgesetzt worden sein, das zum Hantavirus-Lungensyndrom führen kann.

Bislang zwei Todesfälle bekannt

Nach Angaben der Gesundheitsbehörden starben bereits zwei Menschen nach der Infektion mit der von Mäusen übertragenen Variante des Hantavirus, mindestens vier weitere Personen seien nach der Übernachtung in einem der 91 Luxus-Zelte erkrankt.

An umliegende Krankenhäuser und Ärzte wurde laut US-Behörden eine Warnung ausgegeben, daraufhin seien weitere Verdachtsfälle gemeldet worden. Eine Bestätigung für weitere Infektionen gibt es bislang aber noch nicht.

36 Prozent der Erkrankungen enden tödlich

Die Krankheit fängt harmlos an und bricht oft erst nach sechs Wochen richtig aus. 36 Prozent der Erkrankungen in den USA enden mit einem plötzlichen Atem- und Organversagen tödlich. Das Virus wird über Ausscheidungen der infizierten Nager übertragen. In den speziell isolierten Zelten mit Doppelwänden fanden Parkangestellte bei der Reinigung in den Zwischenräumen etliche Mäusenester, hieß es. Täglich gingen inzwischen mehr als 1.000 Anrufe besorgter Yosemite-Besucher ein.

(APA)

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