Tarifstreit bei Eurowings beigelegt

Die Belegschaft muss in einer Urabstimmung noch zustimmen
Die Belegschaft muss in einer Urabstimmung noch zustimmen - © APA (dpa)
Der Tarifkonflikt der Flugbegleiter bei der Lufthansa-Billigtochter Eurowings ist beigelegt. Mit der Gewerkschaft UFO sei am Wochenende eine Gesamtlösung für alle offenen Tarifverträge der rund 1.400 Flugbegleiter bei Germanwings und Eurowings erzielt worden, teilte Eurowings am Sonntag mit.

Ein von beiden Tarifpartnern unterzeichnetes Eckpunktepapier umfasse neben Vergütungserhöhungen auch eine Gewinnbeteiligung sowie die Einführung einer arbeitgeberfinanzierten, betrieblichen Altersvorsorge. “Damit haben wir einen für alle Beteiligten guten Abschluss erzielt, der uns in der Eurowings-Gruppe erhebliche Stabilität verleiht”, betonte Jörg Beißel, Geschäftsführer Personal und Finanzen bei Eurowings.

UFO will nun ihren Mitgliedern Details zur Grundsatzeinigung mitteilen. Eine Urabstimmung solle noch im September erfolgen, kündigte die Flugbegleitergewerkschaft auf ihrer Homepage an. Sollten die Mitglieder zustimmen, würde die Tarifeinigung ab Oktober umgesetzt.

Noch Mitte August war eine Schlichtung unter dem ehemaligen Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, in dem seit bereits drei Jahren köchelnden Tarifstreit gescheitert. Die Gewerkschaft hatte daraufhin mit “flächendeckenden Arbeitskämpfen” gedroht. Die AUA-Mutter Lufthansa will mit ihrer Billigtochter den Rivalen Ryanair und Easyjet mehr Konkurrenz machen und verhandelt derzeit über eine Übernahme von Teilen der insolventen Air Berlin, darunter auch Niki.

Die beiden Tarifparteien haben sich zudem auf einen “Tarifvertrag Wachstum” geeinigt. Dieser ermöglicht Eurowings nun die kurzfristige Einstellung von externem Personal. “Damit schaffen wir zum richtigen Zeitpunkt – zunächst beim Kabinenpersonal – eine Grundvoraussetzung für den Auf- und Ausbau der zurzeit am schnellsten wachsenden Airline Europas”, betont Beißel.

(APA/ag.)

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