Akt.:

Synchronschwimm-Duett Brandl/Lang auf 19. Rang

Es reichte nur für Platz 19 Es reichte nur für Platz 19
Dramatisches Glockengeläut zur Geisterstunde, Vampire und Werwölfe auf den Badeanzügen: Die Synchronschwimmerinnen Nadine Brandl/Livia Lang haben am Montag in der freien Kür bei den Olympischen Spielen in London zu düsteren Klängen einen starken Eindruck hinterlassen. Am Ende reichte es für den 19. Rang.

Korrektur melden


Das SU-Wien-Duo hatte im Londoner Aquatics Centre im Vorkampf der technischen Kür 82,000 Punkte erreicht und war damit auf den 19. Rang gelegen. Montag erhielten sie für ihre Darbietung zu Kompositionen von Modest Mussorgski und Tuomas Holopainen 81,850 Punkte (Platz 20), gesamt ergab das 163,850. Als Führende gingen die Russinnen Natalja Ischtschenko/Swetlana Romaschina in das Zwölferfinale (196,800). “Du trainierst dein ganzes Leben, dann hast du sechs Minuten. Da muss alles zu hundert Prozent passen. Wir sind absolut zufrieden, haben an beiden Tagen alles gegeben”, sagte Brandl.

Ihre freie Kür war u.a. von der russischen Olympiasiegerin Anastasia Ermakowa kreiert worden, die Österreicherinnen setzten ihr Vorhaben um, waren voll konzentriert und bei jeder Übung aufmerksam. “Ich hätte noch eine Länge schwimmen können, ich weiß nicht, woher die Kraft kam. Ich kann meine Emotionen gar nicht beschreiben”, meinte Brandl freudestrahlend. “Die Stimmung ist ein Wahnsinn. Man kann das nicht mit einer WM oder EM vergleichen, der Aufwand der ganzen Jahre hat sich gelohnt.”

Es spiele nun auch keine Rolle, ob man 18. oder 20. geworden sei. “Wie die anderen schwimmen, können wir sowieso nicht beeinflussen”, sagte die 22-jährige Brandl. “Wir haben uns so gut wie möglich vorbereitet, haben auch in London noch jeden Tag sechs bis acht Stunden trainiert”, erzählte die um vier Jahre jüngere Lang, für die es die erste Teilnahme an Sommerspielen war.

Verbesserungspotenzial sehen freilich beide noch, auch sie finden die Darbietungen mancher Konkurrentinnen faszinierend. “Was manche für eine Körperbeherrschung haben. Da gilt es, die physikalischen Kräfte auszuschalten. Technik, Ausdauer, Schnellkraft, all das muss man trainieren und braucht man für diesen Sport”, sagte Brandl, die sich freute, dass auch andere ÖOC-Athleten Interesse zeigten. So sei die Judokämpferin Hilde Drexler im Athletendorf zu ihnen ins Zimmer gekommen und wollte mehr erfahren.

Werbung


Kommentare 0

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

 
noch 1000 Zeichen
 
Verkehr in Vorarlberg

Mehr auf vol.at
Vuelta-Spitzenreiter Quintana schwer gestürzt
Der kolumbianische Spitzenreiter Nairo Quintana ist am Dienstag im ersten Einzelzeitfahren der Spanien-Radrundfahrt [...] mehr »
Peng ohne Satzverlust im Halbfinale der US Open
Die Chinesin Peng Shuai steht ohne Satzverlust erstmals im Halbfinale der US Open. Die ungesetzte Asiatin ließ am [...] mehr »
Transferbilanz in der Fußball-Bundesliga: 198 Neuzugänge
Nach dem letzten Tag der Sommer-Transferzeit hat die heimische Fußball-Bundesliga Bilanz gezogen. Während sich in der [...] mehr »
Argentinien ohne Messi gegen Deutschland
Nur 52 Tage nach dem Triumph Deutschlands in Rio de Janeiro erlebt das WM-Finale eine Neuauflage. Vizeweltmeister [...] mehr »
Abwehrzentrum bleibt Stärke in Kollers Team
Auch ohne den weiter vereinslosen Routinier Emanuel Pogatetz hat ÖFB-Teamchef Marcel Koller vor dem Auftakt der [...] mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung
Jetzt meistgelesen auf VOL.AT
Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmelden

Facebook-Benutzer?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Anmelden - oder ohne Registrierung diskutieren

Als VOL.AT User anmelden:




Passwort vergessen?

Unregistrierter User:

Bei unregistrierten Benutzern wird der Kommentar erst nach einer Prüfung freigeschaltet. Beleidigende, rassistische, ausfällige oder nicht themenbezogene Kommentare werden nicht veröffentlicht. Kommentare von eingeloggten Usern werden sofort veröffentlicht.

Neu registrieren



Bitte Javascript aktivieren!