Studieren, wo die Jobs sind

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Die FH Vorarlberg startet auf Erfolgskurs ins neue Studienjahr – v.l.: Rektorin Tanja Eiselen, Landeshauptmann Markus Wallner, Landesrätin Bernadette Mennel und Geschäftsführer Stefan Fitz-Rankl.
Die FH Vorarlberg startet auf Erfolgskurs ins neue Studienjahr – v.l.: Rektorin Tanja Eiselen, Landeshauptmann Markus Wallner, Landesrätin Bernadette Mennel und Geschäftsführer Stefan Fitz-Rankl. - © VLK
Bregenz – So viele Studierende wie noch nie, Absolventen mit sehr guten Jobaussichten, gute Benotungen der Fachhochschule von außen: Die FH Vorarlberg startet auf Erfolgskurs ins neue Studienjahr.

Landeshauptmann Markus Wallner zeigte sich beim Pressefoyer am Dienstag erfreut darüber, dass drei von vier Absolventinnen und Absolventen nach Studienabschluss bei Vorarlberger Unternehmen arbeiten. Ein erfreuliches Signal ist zudem, dass die Vorarlberger Landesregierung erstmals einer Frau, der neuen Leiterin des Kollegiums der FH Vorarlberg, Prof. (FH) Tanja Eiselen, den Titel der Rektorin verliehen hat.

Das neue Studienjahr an der FH Vorarlberg ist in diesen Wochen mit einer neuen Rekordzahl an Studierenden gestartet. Insgesamt rund 1.300 Studierende  sind in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Gestaltung und Soziales  inskribiert. Davon sind knapp 530 Studienanfängerinnen und -anfänger. Sie haben im Frühjahr die umfangreichen Aufnahmeverfahren durchlaufen und wurden unter den über 1.000 Bewerberinnen und Bewerbern ausgewählt.

Hervorragende Jobchancen

Eine aktuelle Befragung zeigt auf, dass 73 Prozent der Absvolventinnen und Absolventen schon direkt bei Beendigung ihres Studiums bereits einen Arbeitsplatz bzw. eine Arbeitsplatzzusage haben. Von diesen wiederum sind 75 Prozent bei Vorarlberger Unternehmen beschäftigt bzw. werden dort ihre Arbeit aufnehmen. “Die FH ist somit eine wichtige  Fachkräfteschmide für die heimische Wirtschaft”, sagte Wallner: “Der Slogan ‘Studieren, wo die Jobs sind’ gilt für die FH Vorarlberg wie für keine andere Hochschule”. Die FH Vorarlberg sei eine wichtige Kaderschmiede und zugleich ein hochkompetenter Forschungspartner für viele heimische Unternehmen.

Der bedarfsgerechte Ausbau der Fachhochschule Vorarlberg geht weiter. Deshalb wird  aktuell ein berufsbegleitender Bachelorstudiengang Mechatronik entwickelt, der im Herbst 2017 startet. Mit diesem zusätzlichen Angebot im Bereich Technik kann die FH Vorarlberg die berufsbegleitenden Angebote weiter ausbauen. “Schon rund 45 Prozent der Studierenden an der FH Vorarlberg sind in berufsbegleitenden Studiengängen, auch dies ist ein absoluter Spitzenwert in Österreich”, informierte Geschäftsführer Stefan Fitz-Rankl.

Internationale Akkreditierungskommission bescheinigt ausgezeichnetes Qualitätsbewusstsein

Alle Fachhochschulen müssen zur externen Akkreditierung ihrer Studiengänge alle sieben Jahre in einem sehr aufwändigen Prozess die im Fachhochschulgesetz festgelegte Qualitätsprüfung durchlaufen. Dazu prüfen internationale Fachleute einer Evaluierungsagentur in einem festgelegten strengen Verfahren die Entwicklung und Sicherung der Qualität der Hochschulleistungen. Von acht Prüfungsbereichen bewertete die Akkreditierungskommission vier mit “sehr gut” und vier mit “gut” und stellte keine einzige Auflage für die nächsten sieben Jahre, informierte Landesrätin Bernadette Mennel: “Ein Zeugnis, das nicht sehr oft ausgestellt wird”.

FH-Rektorinnenwürde an Prof. (FH) Tanja Eiselen

Landeshauptmann Wallner überreichte der neuen Leiterin des Kollegiums der FH Vorarlberg, Prof. (FH) Tanja Eiselen, die Ernennungsurkunde zur FH-Rektorin. Tanja Eiselen ist seit 2002 Professorin für Human Ressource Management an der FH Vorarlberg. Als neue Rektorin der FH Vorarlberg sieht Eiselen den Ausbau der Interdisziplinarität als eines der zentralen Ziele der akademischen Bildung: “Dieses über den Tellerrand schauen ist heute ganz wesentlich, um Problemlösungen für komplexe Aufgabenstellungen zu erarbeiten”. Ein weiteres zentrales Anliegen von Tanja Eiselen sind Verbesserungen in der Lernumgebung. Ziel ist es, den Austausch und die Kommunikation unter den Studierenden zu unterstützen. Auch die intensive Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft wird derzeit in den einzelnen Studiengängen noch weiter verstärkt.

(Red.)

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