Streit eskaliert komplett: Hotel-Werbespot verbindet Airbnb mit Terrorisums

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Streit eskaliert komplett: Hotel-Werbespot verbindet Airbnb mit Terrorisums
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Die Hotel Association of New York City setzt im anhaltenden Konflikt mit dem Home-Sharing-Anbieter Airbnb anscheinend auf Eskalation – mittels eines 500.000-Dollar-Clips.

Wie aus einem Bericht der “New York Daily News” hervorgeht, hat die Hotelvereinigung nämlich aktuell tief in die eigene Tasche gegriffen und um 500.000 Dollar (rund 426.000 Euro) einen Werbespot produzieren lassen, der den Konflikt zwischen beiden Kontrahenten endgültig zum Überkochen bringen könnte. In dem 30-Sekunden-Clip wird Airbnb sogar in Verbindung mit Terrorismus gebracht, um potenzielle Kunden abzuschrecken und gegen die Internetfirma zu hetzen.

Der betreffende Werbespot, der seit 31. Juli insgesamt zehn Tage lang auf mehreren Kabelnetzwerken zu sehen war, zitiert zahlreiche Nachrichtenmeldungen, die sich in negativem Kontext auf Airbnb beziehen. Darunter ist beispielsweise auch der Manchester-Angriff zu finden. Überzeugen soll der Werbespot mit beängstigenden Fragen wie “Wer ist in deinem Gebäude? Airbnb wird es nicht sagen!”

Wut auf beiden Seiten

Der polarisierende Spot drängte Josh Meltzer, den Direktor für Öffentlichkeitsarbeit bei Airbnb, zu einer schnellen Reaktion. Er verfasste einen Brief an viele Hotels, die Mitglieder der Vereinigung sind. “Zuallererst hatte Airbnb mit dem traurigen Vorfall in Manchester nichts zu tun. Und es ist verachtenswert, diese Tragödie für eine zynische Firmen-PR-Kampagne zu verwenden”, so schrieb Meltzer. Weiters betont er, dass es in Ordnung ist, in Konkurrenz zueinander zu stehen. Aber einen globalen Terrorangriff zu verwenden, um sich selbst zu schützen und besser darzustellen, sei unter jeglichem Niveau und hätte im gesellschaftlichen Diskurs nichts zu suchen.

Konflikt seit geraumer Zeit

Der Disput zwischen Airbnb und der Hotelindustrie heizt sich bereits seit längerer Zeit immer weiter auf. Die Industrie hat dem Home-Sharing-Konzern vorgeworfen, seit einigen Jahren illegale Hotels zu betreiben, obwohl sich die Firma immer als bedeutsame Einrichtung für die Mittelklasse präsentiert. Airbnb wirft den Hotels wiederum vor, Reisende bei den Preisen zu betrügen.

Aufgrund des hohen Marktwertes von Airbnb, welcher ungefähr bei 30 Mrd. Dollar (rund 25,5 Mrd. Euro) liegt, und den Forderungen bedeutsamer Regulierungen für Home-Sharing-Anbieter seitens der Hotelbetriebe in Orten wie New York, ist es unwahrscheinlich, dass diese Fehde bald endet.

(PTE)

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